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Aromatherapie und das Geruchsgedächtnis am Beispiel der Rose

Ätherische Öle spielen eine wichtige Rolle in der Prägung des Geruchsgedächtnisses. Es gibt mehr als 2000 aromatische Pflanzenarten, die ätherische Öle enthalten. Besonders die Rose hat eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert in der Aromatherapie.

Oshadhi GmbH

Es gibt wohl kaum jemanden, der kein Bild vor Augen hat, wenn über die Rose gesprochen wird. Und viele erinnern sich im gleichen Atemzug an ihren Geruch. Süßlich, warm, zart, und manchmal mit einer leichten herb-würzigen Note. Tiefes Ausatmen, Loslassen – die Rose bewegt etwas im Inneren. 

Wenn wir an einer blühenden Rose riechen, strömen unzählige kleine Geruchsmoleküle in unsere Nase. Dort werden sie von den Geruchsrezeptoren in der Riechschleimhaut aufgenommen und lösen eine Kettenreaktion aus. Der chemische Reiz wird dann in einen elektrischen Impuls umgewandelt und als Signal zum Riechkolben weitergeleitet. Dort werden hunderte verschiedene Gerüche erkannt und vom Gehirn gespeichert, bewertet und weiterverarbeitet. 
Der Geruchssinn ist schon bei der Geburt vollständig entwickelt und wird besonders in den ersten drei Lebensjahren trainiert. Aber auch danach entwickelt er sich ständig weiter. Gerüche werden mit anderen Sinneseindrücken, Erfahrungen und Emotionen verknüpft und gespeichert. Die Erinnerung des Geruchsgedächtnisses ist erstaunlich und wird häufig unterschätzt. Der Einfluss des Geruchssinns ist häufig unbewusster aber deutlich intensiver und dauerhafter als Eindrücke anderer Sinne.

Die Rose schafft es mit ihrem Duft tiefere Schichten des Geruchsgedächtnisses anzusprechen und kann so unser Inneres erreichen, wie kaum ein anderes ätherisches Öl. Wie schafft die Rose das? Dafür gibt es sicher viele Erklärungen. Eine ist die außergewöhnliche Anzahl verschiedener Duftkomponenten.
Es gibt verschiedene Reaktionen auf den Geruch der Rose. Die einen weinen, andere mögen den Duft gar nicht und die nächsten lachen, sobald sie am Rosenöl riechen. Die ätherischen Öle haben die Kraft uns genau dort abzuholen, wo es gut für uns ist. Manchmal kann uns der Duft einer Pflanze über mehrere Monate begleiten, sogar ein Leben lang und manchmal reicht schon einmaliges riechen. 

Was an der Rose besonders ist, ist ihre Vielfältigkeit. Allein das äußere Erscheinungsbild erzählt viel über die Aufgabe der Pflanze. 

  • Spitze Dornen zeigen die schützende Eigenschaft der Rose. Was hinter der Rosenhecke ist, ist nicht für jeden sichtbar oder erreichbar. 
  • Die Blüten verzaubern mir ihrer Pracht und zeigen Zartheit, Verletzlichkeit und Hingabe der Rose. 
  • Hagebutten sind die Früchte mancher Rosensorten. Die Hagebutten der Rosa canina sind äußerst vitamin- und nährstoffreich. Sie sind robust und bis in die Wintermonate nährend für so manches Tier. Das Basis Öl aus den harten Kernen gilt als besonders wertvoll für die Haut. 

Es werden circa drei bis vier Tonnen Rosenblüten benötigt, um ein Kilogramm des ätherischen Öls zu gewinnen. Der Gehalt an ätherischem Öl ist relativ gering und mit dem aufwendigen Pflücken der Blüten der Hauptgrund für ihren Preis. Beliebt ist daher auch das Rosenwasser. Am bekanntesten ist die Anwendung in der Küche zur Herstellung von Marzipan, Lebkuchen und zahlreichen Desserts. Auch in der Kosmetik gilt das Rosenwasser als beliebtes Gesichtstonikum und ist Zutat für verschiedene Cremes. Das Potenzial von Rosenwasser in der Aromatherapie ist noch längst nicht ausgeschöpft. Auch Menschen mit empfindlicher Haut können Rosenwasser gut anwenden, daher ist es sehr beliebt in der Aromapflege.

Nicht umsonst wird die Rose als die Königin der Blumen bezeichnet. Die vielseitigen Qualitäten und Anwendungen machen die Rose zu einem Tausendsassa, die ihre Aufmerksamkeit verdient.

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