Stress scheint sich negativ auf das Erlernen von Bewegungen auszuwirken - zumindest bei Mäusen. Der Studie zufolge kann dauerhafter Stress Spuren im Gehirn hinterlassen.
Senioren nehmen salzige Aromen häufig schwächer wahr und salzen stärker nach, mit u.U. steigendem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Werden salzarme Speisen mit scharfen Gewürzen pikant abgeschmeckt, fällt der geringere Salzgehalt weniger auf, so eine Studie.
Samba-Rhythmen bringen Menschen dazu, ausgelassen zu tanzen, lösen enorme Freude und ein Gefühl der Verbundenheit aus. Woran das liegt, haben Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden.
Menschen mit Multipler Sklerose klagen nach dem Konsum von Milchprodukten oft über stärkere Krankheitssymptome. Forscher*innen haben einen möglichen Grund dafür gefunden: Ein Protein der Kuhmilch kann Entzündungen auslösen, die sich gegen die „Isolierschicht“ um die Nervenzellen richten.
Das Mikrobiom der Lunge steuert die Anfälligkeit des Gehirns, eine zerstörerische Autoimmunentzündung zu entwickeln. Das konnten Wissenschaftler*innen des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple-Sklerose-Forschung an Modellen für Multiple Sklerose zeigen.
50 % der Deutschen haben bereits Erfahrungen mit Komplementärmedizin oder nutzen sie regelmäßig, haben bisherige Untersuchungen gezeigt. Eine Umfrage an baden-württembergischen Unikliniken hat ergeben, dass knapp die Hälfte der Patient*innen komplementäre Verfahren anwenden, aber nur 16 Prozent mit ihrer behandelnden Ärzt*in darüber sprechen.
Diabetes erhöht das Risiko für Erektionsstörungen bei Männern. Allerdings bestehen Unterschiede zwischen den verschiedenen Diabetes-Subtypen, stellte eine Untersuchung des Deutschen Diabetes-Zentrums fest.
Der bayrische Gesundheitsminister Klaus Holetschek stärkt die interdisziplinäre Forschung in der Post-COVID-Behandlung: Gefördert wird ein Projekt der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde der Sozialstiftung Bamberg.
Binge-Eating ist weltweit die häufigste Essstörung mit typischerweise wiederkehrenden Essanfällen. In einer Pilotstudie konnten die Essanfälle mit einer EEG-Neurofeedback-Behandlung um rund 60 % reduziert werden.
Leichte kognitive Störungen gelten als Vorboten einer Alzheimer Erkrankung. In einer kleinen koreanische Studie wurden die Effekte der Akupunktur auf die Hirnleistung geprüft, mit hoffnungsvollen Ergebnissen.