
Frühere klinischen Studien konnten zeigen, dass waldtherapeutische Interventionen die psychische und körperliche Gesundheit begünstigen: Natur- und Waldtherapien können sowohl Stress, Angst und Depressionen als auch kardiovaskuläre und respiratorischen Erkrankungen entgegenwirken.
In einer randomisiert kontrollierten Studie möchte die Charité-Hochschulambulanz für Naturheilkunde den potentiellen Nutzen der klinischen Waldtherapie auf die physische und psychische Gesundheit untersuchen. Angeboten wird die Teilnahme an Kursen, in denen klinische Waldtherapie-Sitzungen unter Anleitung eines ausgebildeten Waldtherapeuten stattfinden. Es werden Teilnehmer*innen im Alter zwischen 18 und 90 Jahren gesucht.
Folgende Kurse werden angeboten:
- Zweistündige klinische Waldtherapie an zwei Tagen im Düppeler Forst (Berlin-Wannsee). Ein*e ausgebildete*r Waldtherapeut*in vermittelt Übungen zur Wahrnehmung der Natur, zum Zusammenhang von Natur und Gesundheit und zu Achtsamkeit. Diese Interventionen werden an mehreren Orten im Wald vermittelt.
- Zweistündige klinische Waldtherapie-Sitzgruppe an zwei Tagen im Düppeler Forst (Berlin-Wannsee). Ein*e ausgebildete*r Waldtherapeut*in wird die Teilnehmer*innen zu verschiedenen Orten im Wald führen, an denen sie verweilen und die Natur auf sich wirken lassen können.
- Wartelisten-Kontrollgruppe, verbunden mit dem Angebot an einer zweistündigen klinischen Waldtherapie nach 3 Monaten teilzunehmen.
Teilnehmer*innen werden für einzelne Kurse zufällig ausgewählt.
Quelle: Immanuel Albertinen Diakonie


