NiereninsuffizienzRichtig essen bei Niereninsuffizienz

Die richtige Ernährung spielt bei einer Niereninsuffizienz eine wichtige Rolle! Denn eine angepasste Ernährung kann den Verlauf einer chronischen Niereninsuffizienz positiv beeinflussen.

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Eine Zeichnung von menschlichen Nieren liegt zwischen Gemüse auf einem Tisch.
rh2010/Stock.adobe.com
Menschen mit Niereninsuffizienz sollten bei der Ernährung einiges beachten.

Bei einer Niereninsuffizienz kommt es darauf an, durch eine moderate Eiweißzufuhr die harnpflichtigen Substanzen im Blut niedrig zu halten. Sie fragen sich, warum es sich lohnt, mit der Nahrung die Nierenrestfunktion zu erhalten bzw. das Fortschreiten der Insuffizienz zu verlangsamen? Hier kommen die Antworten:

  • Sie minimieren die Bildung harnstoffpflichtiger Substanzen und Giftstoffe.
  • Sie sorgen für eine ausreichende Flüssigkeitsbilanz.
  • Sie beugen Elektrolytentgleisungen vor, dem Ungleichgewicht von Mineralstoffen im Blut.
  • Sie normalisieren Ihre Blutdruckwerte.
  • Sie verbessern Ihren Ernährungszustand und der Körpereiweißbestand bleibt erhalten.
  • Mit guten Phosphatwerten schützen Sie sich vor Gefäßverkalkung und Knochenentkalkung. Sie gleichen eine Übersäuerung aus.
  • Sie verbessern Ihre Lebensqualität.

Welche Ernährungsmaßnahmen für Sie persönlich wichtig und notwendig sind, richtet sich immer nach der Grunderkrankung und den aktuellen Laborwerten. Ihr Nierenfacharzt (Nephrologe) und Ihr  Ernährungsberater erstellen Ihnen einen auf Sie individuell abgestimmten Ernährungsfahrplan.

Die Niere unterstützen

Die eine »richtige« Nierendiät für alle gibt es nicht. Dafür sind die Nierenerkrankungen zu unterschiedlich. Was Sie tun können: Fragen Sie Ihren Arzt und die Ernährungsberatung zu Ihren individuellen Details.

Zugleich existieren allgemeine Empfehlungen bei Niereninsuffizienz:

  • Trinken Sie über den Tag verteilt 1–1,5 Liter.
  • Essen Sie salzbewusst.
  • Nehmen Sie ausreichend Energie (sprich Kalorien) zu sich.
  • Essen Sie weder zu viel noch zu wenig Eiweiß.
  • Bleiben Sie konsequent beim Nein zu Lebensmitteln mit Phosphatzusatzstoffen.
  • Bevorzugen Sie eine ovo-laktovegetabile Lebensmittelauswahl.
  • Wählen Sie pflanzliche Fette mit hohem Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren.
  • Seien Sie vorsichtig mit alkoholischen Getränken.

Eiweiß – weder zu viel noch zu wenig

Eiweiß ist ein Nährstoff und der Grundbaustein allen Lebens und er spielt bei Nierenerkrankungen immer eine wichtige Rolle. Eiweiß ist lebensnotwendig für den Aufbau und Erhalt der Muskeln sowie für die Blutbildung. In der Leber entsteht Harnstoff als Endprodukt des Eiweißstoffwechsels und wird über die Niere ausgeschieden.

Eine eiweißkontrollierte Kost senkt die Eiweißausscheidung im Urin. Mit einer überwiegend ovo-lakto-vegetabilen Kost erreichen Sie dieses Ziel gut. Diese Ernährungsweise macht es einfach, genügend und qualitativ hochwertiges Eiweiß zu essen. Das ist wichtig für Sie. Denn zuwenig Eiweiß ist fatal,weil eine Mangelernährung die Prognose verschlechtert.

Wenig tierisches Eiweiß: Tierische Eiweiße enthalten mehr schwefelhaltige Aminosäuren (Bausteine der Eiweiße) als pflanzliche. Diese schwefelhaltigen Aminosäuren erhöhen die Säureausscheidung der Niere, was den Säure-Basen-Haushalt belastet. Wenn Sie wenig tierisches Eiweiß essen, haben Sie automatisch eine geringe Phosphatzufuhr. Dies ist ein zusätzlicher ganz wichtiger Effekt.

Proteine geschickt auswählen

Fisch, Geflügel und Wild sind in ihrer gesamten Nährstoffzusammensetzung günstiger als Rind-, Lamm- und Schweinefleisch. Sojaeiweiß belastet die Niere weniger als tierisches Eiweiß. Zwei Beispiele machen Ihnen Möglichkeiten deutlich:

  • Ein Tag mit 2 Scheiben Wurst (2 EP) und 60 g Käse (2 EP) und 150 g Joghurt oder Milch (1 EP) ergibt 5 EP
    oder
  • ein Tag mit einer Portion Fleisch von 125 g oder Fisch von 150 g ergibt 5 EP.

Wichtig zu wissen: Eine zu strenge eiweißlimitierte Ernährung schadet mehr, als sie nutzt!

Günstige Eiweißkombinationen

Eiweißlieferanten in unserer Nahrung sind in erster Linie die tierischen Lebensmittel. Das sind Milch und alle Milchprodukte, Käse, Ei, Fleisch,Wurst, Fisch.Weitere sind die pflanzlichen Lebensmittel: Getreide in Form von Brot, Müsli und Teigwaren, Reis sowie Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Fast eiweißfrei sind Obst und die meisten Gemüse sowie alle Fette und Zucker. Quantität und Qualität spielen eine Rolle. Ein  Eiweiß besteht aus verschiedenen Eiweißbausteinen, den Aminosäuren.

Unser Körper kann einige Aminosäuren nicht selbst herstellen und braucht täglich eine bestimmte Menge, um kein Körpereiweiß, d.h. Muskelmasse, abzubauen. Wenn Sie pflanzliche und tierische Lebensmittel in einer Mahlzeit (!) kombinieren, erreichen Sie eine hohe biologischeWertigkeit. Das heißt, mit jedem Gramm zugeführtem Eiweiß führen Sie sich eine hohe Anzahl der notwendigen Aminosäuren zu. Anders ausgedrückt: In wenig steckt viel drin.

Vegan – »plant based«: eine Alternative?

Als Fleischersatz oder Kuhmilchersatz hat sich eine vielseitige Produktpalette auf dem Lebensmittelmarkt eingefunden. Pflanzendrinks aus Soja, Nüssen, Mandeln oder Hafer sowie »plant-based«  FleischundWurstersatz aus Soja,Weizen, Dinkel sowie Erbsen- und Lupinenprotein gibt es in diversen Angebotsformen. Ebenso bieten Käseersatzprodukte aus Nussprotein vegane Alternativen.

Entscheiden Sie sich für pflanzenbasierte Ersatzprodukte, gehören diese in Ihre Eiweißberechnung. Studieren Sie die Zutatenliste und rechnen Sie für 5 g Protein pro Portion 1 EP. Ernähren Sie sich überwiegend vegan und mit »Plant based«- Produkten, können Sie die Hälfte ihres errechneten Proteinbedarfs als oberes Limit nehmen.  Das ergibt bei einem errechnetem Eiweißbedarf von 60 g pro Tag 6 EP.

Wie viel soll ich trinken?

Manchen Menschen fehlt das Durstgefühl. Trotzdemist es wichtig, dass Sie gut verteilt und genügend über den Tag trinken. Sie unterstützen damit Ihre Nieren, die wichtigeEntgiftungsarbeit zu leisten.Weit verbreitet ist die Meinung, dass eine hohe Flüssigkeitsaufnahme für Menschen mit Nierenerkrankungen von Vorteil sei. Jedoch gibt es dafür keinen wissenschaftlichen Beweis.

Was gilt als erhöhte Flüssigkeitszufuhr und was ist die notwendige? 1,5 l pro Tag gelten als ausreichende Menge bei Niereninsuffizienz. Ein Mehr kann laut Untersuchungen sogar das Fortschreiten der Funktionsstörung beschleunigen. Warum das so ist, ist allerdings noch unklar.

Eine erhöhte Menge von 2–3 l pro Tag wird bei Nierensteinleiden und Harnwegsinfektionen empfohlen. Gesichert ist, dass die regel- und gleichmäßige Verteilung über den Tag viel wichtiger ist als die genaue
Menge von 1 oder 1,5 l. Es macht also keinen Sinn, am Abend noch schnell 1 l Wasser zu trinken. Wichtig ist, je Tagesdrittel 0,3–0,5 l Flüssigkeit in mehreren Schlucken zu trinken. Übrigens, unsere feste Nahrung liefert täglich zusätzlich ca. 1–1,5 l Wasser.

Kochsalz: weniger ist mehr

Natrium ist ein Mineralstoff, der im menschlichen Körper für die Regulation desWasserhaushaltes und des Blutdrucks verantwortlich ist. Außerdem ist Natrium an der Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen beteiligt. Kochsalz (kurz: Salz genannt) ist chemisch gesehen Natriumchlorid.

Die optimale Blutdruckeinstellung ist für alle Nierenkranken ganz wichtig! Ein bestehender Bluthochdruck belastet die Gefäße der Nieren. Viele Hochdruckmedikamente, vor allem ACE-Hemmer und  entwässernde Medikamente (Diuretika), wirken besser, wenn sie mit einer kochsalzarmen Ernährung kombiniert werden.

Nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wird die minimale tägliche notwendige Kochsalzzufuhr auf 1,4 g geschätzt. Eine Kochsalzzufuhr von 6 g pro Tag gilt unter den  hiesigen Lebensbedingungen als ausreichend. Verzehrt wird jedoch im Durchschnitt bis zu 12 g pro Tag. Kein Wunder, eine Fertigpizza enthält bereits 5–8 g, eine Dosensuppe zwischen 6 und 9 g Kochsalz.

Salz sparen – so geht es

Mit diesen Tricks können Sie recht einfach Salz sparen:

  • Wählen Sie frisches oder tiefgekühltes Gemüse.
  • Würzen Sie mit kochsalzfreien Gewürzen, Gewürzmischungen und Kräutern, das Angebot ist vielfältig.
  • Verwenden Sie geschmacksintensive kalt gepresste Öle, z. B.Walnussöl, Olivenöl, Sesamöl, Kürbiskernöl oder Kräuteröl.
  • Nutzen Sie zumWürzen verschiedene Essigsorten, z. B. Himbeer-, Balsamico-, Estragon- oder Apfelessig.
  • Kochen Sie Ihre Speisen ohne Salz, Familienmitglieder und Gäste können bei Bedarf am Tisch nachsalzen.
  • Eine kleine Prise Salz am Ende der Garzeit über Ihr Essen zu streuen ist durchaus mal möglich. Bleiben Sie bei einer Prise, denn 5 Prisen Salz sind 1 g Salz.
  • Salzhaltige Würzmittel verwenden Sie, wenn überhaupt, in kleinsten Mengen und selten. Salzhaltig sind Brühwürfel, Instantbrühe, Senf, Miso, Soja- oderWorcestersauce.
  • Meiden Sie Fertiggerichte, Fertigsuppen und Konservengemüse, Lebensmittel mit Pökel-, Rauchund Schmelzsalz, Oliven, salziges Knabbergebäck und Chips.
  • Fertige Dressings, Remouladen, Ketchup, flüssige und viele streufähigeWürzmischungen sind alle sehr salzig, deshalb können Sie nur kleinste Mengen verwenden oder noch besser: Würzmischungen salzfrei selbst herstellen.
  • Anstelle salzreicher Snacks wie Oliven, Salzgebäck, Chips wählen Sie salzfreie Varianten wie rohes Gemüse, Nüsse, frisches Obst.

Was tun für gute Blutfettwerte?

Einige Nierenerkrankungen treten in Kombination mit Fettstoffwechselstörungen auf. Eine gute Einstellung der Blutfettwerte ist wichtig für Ihre Gesundheit. In der Ernährung helfen einfach- und mehrfach  ungesättigte Fettsäuren, die Serumfettwerte zu senken. Gleichzeitig haben sie eine positive Wirkung auf den Blutdruck und die Fließeigenschaft des Blutes.

Gesättigte Fettsäuren bewirken das Gegenteil. Sie sind überwiegend in tierischen Fetten enthalten. Jedoch gibt es Ausnahmen: Schweine- und Gänseschmalz enthalten zu 50% ungesättigte Fettsäuren. Als Brotaufstrich sind beide eine eiweißfreie Alternative. Fett ist bei Nierenerkrankungen ein wichtiger Energiespender, der kein Kalium, Eiweiß und Phosphat enthält.

Am besten pflanzlich: Pflanzliche Fette sind für den Fettstoffwechsel grundsätzlich die beste Wahl. Sie liefern die positiven Fettsäuren. Ausnahme: Palm- und Kokosfett bestehen überwiegend aus gesättigten Fettsäuren. Wählen Sie Öle wie Oliven-, Raps-, Sonnenblumen-, Lein-, Hanf-,Walnuss-, Kürbiskern-, Erdnussöl. Es ist völlig ausreichend, wenn Sie zwei bis vier verschiedene Öle im Haushalt haben. Als Streichfett geeignet sind Butter und Pflanzenfette, die keine gehärteten Fette enthalten.

Ich schlage Ihnen vor: Essen Sie Fleisch,Wurst oder Käse, dann greifen Sie eher zu den fetteren Sorten, weil der Eiweißgehalt niedriger ist als bei mageren Sorten. Haben Sie dabei keine Angst vor dem tierischen Fett. Sie nehmen schon nicht zu viel auf, da Sie ja insgesamt wenig tierische Lebensmittel essen. Wichtig ist, dass Sie täglich ausreichend Pflanzenfette für die Zubereitung verwenden. Je nach Kalorienbedarf sind das 20–30 g pro Tag.

FAQ: Häufige Fragen zur Ernährung bei Niereninsuffizienz

  • Ist Himalajasalz oder Kräutersalz besser?
    Alle Salze bestehen aus Natriumchlorid.  Kein Salz kann für sich beanspruchen, gesünder als das andere zu sein. Einzelne Sorten können sehr geschmacksintensiv sein – Sie bekommen also mit einer Prise mehr Geschmack. In Kräutersalz ist durch den Kräuteranteil der Salzgehalt etwas reduziert.
  • Azidose – was heißt das?
    Eine Azidose ist eine Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut. Sie entsteht durch eine vermehrte Ansammlung von Säuren oder den Verlust von Basen. Eiweißabbauende Prozesse wie Hungern, Fastenkuren und ein hoher Konsum von Fleisch, Fisch oder Milchprodukten erhöhen die Säurelast durch die Freisetzung schwefelhaltiger Aminosäuren. Eine Folgestörung einer Azidose kann ein Kaliumanstieg im Blut (Hyperkaliämie) sein. Pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Salate wirken alkalisierend.
  • Was kann ich tun bei Appetitlosigkeit?
    Wenn Sie Untergewicht haben oder appetitlos sind, dann empfiehlt es sich, die Nahrung anzureichern. Getränke, Suppen, Breie können Sie durch spezielle Kohlenhydratpulver (Maltodextrin) mit  Kalorien anreichern. Fette wie Butter, Pflanzenmargarine, Sahne, Rapsöl, Olivenöl und Nussöle sind gute Energielieferanten (1 EL Öl liefert ca. 100 kcal). Eine weitere Möglichkeit sind industrielle Fertigtrinknahrungen mit balancierten Nährstoffen speziell bei Niereninsuffizienz. Sie können ärztlich verordnet werden. Ein Ernährungscoaching unterstützt Sie dabei, Passendes zu wählen und Freude am Essen zu gewinnen.
  • Was ist von eiweißarmen Lebensmitteln wie Nudeln und Brot zu halten?
    Diese Produkte wurden ehemals bei sehr strengen eiweißarmen Diäten mit weniger als 0,6 g Eiweiß pro kg/Körpergewicht eingesetzt. Darauf wird heute bei der Behandlung von Nierenerkrankungen verzichtet. Studien haben gezeigt, dass diese strenge Ernährung mehr schadet als nutzt.
  • Muss der Salzgehalt auf der Lebensmittel-Verpackung stehen?
    Wer weniger Salz essen möchte, muss bereits beim Einkauf  damit anfangen. Seit Ende 2016 verpflichtet eine EU-Verordnung alle Hersteller dazu, den Kaloriengehalt und die Mengen an Salz, Fett,  gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Eiweiß und Zucker in einer Tabelle anzugeben. Die Werte beziehen sich auf 100 g bzw. 100ml. Zusätzliche Angaben pro Portion sind möglich. Meistens bleibt es Ihnen überlassen, die verwendete Portion zu ermitteln.
  • Darf ich pflanzliche Arzneien einnehmen?
    Über jede pflanzliche, komplementäre oder alternative Medikation und andere Gesundheitsprodukte,  jede Nahrungsergänzung, die Sie verwenden, sollten Sie Ihren Nephrologen und Ihren Hausarzt informieren. Sogar Teesorten mit Heilwirkungen, z.B. Kamille, Pfefferminze, Brennnessel, können in großer Menge und über einen längeren Zeitraum angewendet eher schaden als nutzen.
  • Wie erkenne ich die zugesetzten Phosphate in Lebensmitteln?
    Der Zusatz von Phosphat muss in der Zutatenliste angegeben werden. Die Angabe kann entfallen, wenn Phosphat in einem Vorprodukt oder einer Zutat enthalten ist, so z.B. bei Wurst oder Käse auf einer Pizza. Durch diese Lücken in der Lebensmitteldeklaration lassen sich nicht alle Phosphate sicher ausfindig machen. Speisen aus frischen Zutaten selbst zuzubereiten ist und bleibt die erste Wahl. Phosphat kommt vor in Formfleisch, Vorderschinken-Imitat, Chicken Nuggets, Chicken Fingers, Hotdogs sowie Schmelzkäse und anderem verarbeitetem Käse, Instant-Produkten wie Puddings, Saucen, Cappuccino, Milchkaffees, ebenso in Tiefkühl-Backwaren und einer  Vielzahl von Erfrischungsgetränken. Der Phosphatgehalt wird mit E-Nummern oder mit der Bezeichnung »mit Phosphat« und ohne Mengenangabe aufgelistet.
  • Kann ich in Urlaub fahren?
    Wenn Sie sich mit Ihrer Ernährung gut auskennen, können Sie überall nierengesund essen und trinken. Einer Urlaubsreise steht also nichts im Wege. Eventuelle Besonderheiten und Aktivitäten besprechen Sie vorher mit Ihren behandelnden Ärzten. Insbesondere Reisen in tropische Länder sind eine spezielle körperliche Herausforderung.

Schlemmen trotz Niereninsuffizienz? Ja – eine nierenschonende, gesunde Ernährung kann genussvoll sein! Im Buch "Köstlich essen Nierenerkrankungen" von Barbara Börsteken finden Sie über 120 köstliche Rezepte, die Ihre Nieren entlasten.

Barbara Börsteken ist Ernährungsmedizinische Beraterin DGE, Diabetesberaterin DDG und Lösungsorientierte Trainerin. Nierenerkrankungen und Diabetes sind zwei ihrer Spezialgebiete. Menschen sowie ihre Ernährung betrachtet sie als individuell, vielfältig und einzigartig in ihren Möglichkeiten. Bestehende Einkaufs-, Koch- und Essgewohnheiten nimmt sie als Basis für Veränderungen. Die Lösung liegt in einfachen Abwandlungen, die leicht in den Alltag einfließen. Freude am Kochen und genussvolles Essen sind ihr besonders wichtig.