
Über kaum einen anderen Nährstoff wie Vitamin D wird seit Jahren teilweise kontrovers diskutiert. Aber: Immer mehr Studien zeigen, wie wichtig Vitamin D für den Organismus ist. Eine neue Metaanalyse US-amerikanischer und chinesischer Wissenschaftler*innen fand nun heraus: Für die Herz-Kreislauf-Gesundheit hat Vitamin D signifikante Effekte.
Metaanalyse aus 99 Studien mit rund 17.500 Teilnehmenden
In die Analyse bezogen die Forschenden 99 randomisierte kontrollierte Studien ein, mit 17.656 Teilnehmenden. Das Ergebnis: Die tägliche Gabe von im Mittel 3320 IE hing mit postiven Effekten auf verschiedene kardiometabilische Risikofaktoren zusammen. Dazu gehören demnach:
- Reduktion des Blutdrucks
- Reduktion des Cholesterins
- Reduktion des Nüchternblutzuckers
- Reduktion des HbA1c
- Reduktion des Nüchterninsulins
Die Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass die Benefits einer Vitamin-D-Supplementierung bei bestimmten Personengruppen ausgeprägter waren:
- Menschen aus nicht-westlichen Bevölkerungen
- Personen mit Vitamin-D-Werten unter 15 ng/ml
- bei einem BMI von unter 30
- bei Menschen um die 50 und älter
Fazit
Die Forschenden unterstreichen die Notwendigkeit personalisierter Vitamin-D-Strategien. Dazu gehören der ethnokulturelle Hintergrund, Alter, BMI und die Ausgangsspiegel von Vitamin D.
Zudem habe sich gezeigt, dass die Supplementierung von Vitamin D von 3 Monaten und länger sowie höhere Dosen potenziell sinnvoll sind, um die Herz-Kreislauf-Gesundheit zu unterstützen.
Quelle: newswise.com/Ni/Engineering 2025


