Nachhaltige und gesunde ErnährungUniklinik Essen für Vollkost und pflanzenbasierte Kost zertifiziert

Das Universitätsklinikum Essen hat das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für nachhaltige und gesunde Ernährung erhalten.

Eine Frau mit Infusion sitzt im Krankenhausbett. Vor ihr auf dem Nachttisch Krankenhausessen.
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Die Ernährung trägt zur Gesundung bei. In vielen deutschen Krankenhäusern ist in puncto Nachhaltigkeit und Qualität noch Luft nach oben.

Das Universitätsklinikum Essen ist für Ihre Initiativen für eine nachhaltige und gesunde Ernährung nun auch offiziell ausgezeichnet worden: Nach dem im Juli 2025 abgeschlossenen Audit für die beiden Menülinien Vollkost und pflanzenbasierte Kost in der Patienten- und Mitarbeiterversorgung erteilte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung die offiziellen Zertifikate.

Gesund, nachhaltig, schmackhaft

Konkret wurde die Küche des Universitätsklinikums Essen für ihr Angebot in der Mitarbeiter- und Patientenversorgung sowie für die Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien zertifiziert. Neben den Vorgaben, die für das Audit vorgeschrieben sind, wurde eine rein pflanzliche Menülinie entwickelt, die das Angebot dauerhaft ergänzt.

Darüber hinaus haben in einer eigens gegründeten "AG Green Hospital Food" Mitarbeitende aus dem Institut für Naturheilkunde und planetare Gesundheit, dem Nachhaltigkeitsmanagement sowie dem Küchenbereich mit Unterstützung des Einkaufs eng zusammengearbeitet und gemeinsam mit dem Caterer Klüh neue Ideen entwickelt.

Im Kern gehe es darum, eine gesunde, nachhaltige und schmackhafte Kost anzubieten, sagt Kristine Schweins, leitende Diätassistentin der Universitätsmedizin Essen.

"Prävention und Vorsorge – und damit auch eine gesunde Ernährung – werden zukünftig allein schon aus Finanzierungsgründen für die Gesundheitsversorgung unverzichtbar. Ich sehe unserer Rolle als Universitätsmedizin zunehmend darin, bei diesen Themen ebenso wie in der klassischen Krankenversorgung eine Vorreiterrolle einzunehmen und die Menschen konkret in ihrem Ernährungsverhalten und damit Ihrer Eigenverantwortung zu unterstützen", sagte Prof. Angelika Eggert, Ärztliche Direktorin der Universitätsmedizin Essen.

Quelle: Universitätsmedizin Essen