Medienkonsum von KindernWie kann ausgewogener Medienkonsum bei Kindern gelingen?

Ab wann ist Mediennutzung bei Kindern problematisch? Und was lässt sich dagegen tun? 7 Tipps. 

5 Hände tippen auf Handys. Darüber Sprechblasen mit Symbolen für Likes, Shares, Daumen hoch
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Die zeitweise intensive Beschäftigung mit dem Smartphone führt nicht zwingend in eine Abhängigkeit. Die Übergänge sind allerdings fließend.

Wann wird Mediennutzung bei Kindern zum Problem? Und wie kann man sie erkennen?

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit setzt mit seiner Präventionskampagne Ins Netz gehen auf Aufklärung. Im Zentrum stehen die Fragen: Wie erkenne ich eine problematische Mediennutzung bei meinem Kind – und was kann ich dagegen tun?

Anzeichen für exzessive Hyndynutzung

Eine zeitweise intensive Beschäftigung mit dem Smartphone führt nicht zwingend in eine Abhängigkeit. Die Übergänge sind allerdings fließend. Hinweise auf eine beginnende Sucht können sein:

  • das ständige Prüfen von Nachrichten ohne Anlass,
  • das Kind reagiert gereizt, wenn es keinen Zugang zum Handy hat,
  • dauerhafte gedankliche Beschäftigung mit den Lieblingsspielen auf dem Handy oder sozialen Netzwerken,
  • erfolglose Versuche, die Mediennutzung zu reduzieren,
  • Vernachlässigung der (außer-)schulischen Verpflichtungen und sozialen Kontakte,
  • körperliche Begleiterscheinungen wie Kopf- und Rückenschmerzen oder Schlafmangel,
  • Verheimlichung oder Verharmlosung des Nutzungsverhaltens und Folgeprobleme.

Wie können Eltern vorbeugen?

Eltern haben es in der Hand, den Umgang mit dem Smartphone von Anfang an zu begleiten:

Quelle: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit