Diabetes6 Top-Früchte mit wenig Zucker bei Diabetes

Mit einer Diabetes-Erkrankung ist es gut zu wissen, welche Früchte sich für eine angepasste Ernährung am besten eignen

Verschiedene Früchte auf einem Marktstand
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Wenn Sie an Diabetes erkrankt sind, gehören zuckerreiche Lebensmittel eher nicht mehr auf den Speiseplan. Dennoch dürfen Sie bei einigen Obstsorten immer noch zugreifen. Hier sind ein paar Beispiele:

Beeren

Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren: Bei Süßhunger sind sie wegen ihres relativ geringen Zuckergehalts von 5 bis 9 g pro 100 g (je nach Sorte) ideal. Sie liefern eine blitzschnelle Zwischenmahlzeit oder bereichern mit ihrem herrlich fruchtigen Aroma Frühstücksjoghurt oder -quark, kohlenhydratarme Pancakes und vieles mehr, was Naschkatzen lieben.

Papaya

Ihr geringer Zuckergehalt wird nur noch von der Avocado unterboten. Die exotische Frucht mit dem kompakten und saftigen Fruchtfleisch kommt daher für fruchtige Zubereitungen, die Low-Carb-Kriterien entsprechen, wie gerufen und ist überraschend vielseitig: Sie setzt in pikanten Salaten einen süßen Akzent, schmeckt aber auch in Obstsalaten, zu Käse oder Schinken und pur als Snack. Sie kann sogar gegart wie Zucchini oder Kohlrabi zubereitet werden.

Zitrusfrüchte

Orangen, Grapefruits, Zitronen, Mandarinen und Co. sind sauer, aber auch süß, doch ihr Zuckergehalt liegt im Schnitt noch im unteren Bereich. Am zuckerärmsten ist dabei die Zitrone, die dank ihrer Säure fruchtige Frische in viele Gerichte bringt. Orangen, Mandarinen, Clementinen sind dagegen lecker aromatische Zutaten für Nachspeisen oder zum Frühstück, liegen mit ihrem Zuckergehalt aber schon höher.

Avocado

Weniger geht kaum: Die Avocado bringt weniger als 1 g Zucker pro 100 g Frucht mit. Zudem hat sie einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und ist damit ein gesunder Sattmacher. Ihr cremiges Fruchtfleisch hat sich wegen seines dezenten Eigengeschmacks als echtes Basic in der Low-Carb-Küche durchgesetzt und dient sogar als Grundlage für Desserts. Doch auch in pikanten Zubereitungen wie Salaten ist sie ein kulinarisches Highlight.

Wassermelone

Eine Wassermelone schmeckt zwar sehr süß, hat aber aufgrund ihres extrem hohen Wassergehalts eine geringe glykämische Last: Auf den verzehrten Anteil betrachtet, hat sie einen sehr geringen Kohlenhydratanteil. Dieser liegt bei 100 g bei gut 6 g und damit im unteren Bereich. Ein Stück Wassermelone ist ein erfrischender Snack für zwischendurch oder eignet sich als fruchtige Zutat in eher süßen, aber auch in pikanten Zubereitungen wie Salaten.

Aprikosen

Die Steinfrucht zählt mit gut 9 g pro 100 g gerade noch zu den zuckerarmen Früchten und darf daher hin und wieder den Speiseplan bereichern. Besser aber nicht zu oft pur, sondern eher zusammen mit sättigenden Zutaten, beispielsweise mit Nüssen und Leinsamen als Müsli oder auch in Joghurt, Quark oder Skyr. 

Quelle: Diabetes zurück auf Null

kcl