MykotherapieMagen-Darm-Erkrankungen mit Heil- und Vitalpilzen erfolgreich therapieren

Vitalpilze bilden eine effektive Therapieoption bei Magen-Darm-Beschwerden sowie als ergänzende Behandlung bei Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Inhalt
getrocknete Heilpilze, 4 Löffel mit Pilzpulver, Kapseln
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Völlegefühl, Blähungen, Reizdarm, Sodbrennen, Durchfälle oder auch anhaltende Verstopfung - hier kann der Einsatz von Vitalpilzen Abhilfe schaffen.

Quer durch alle Altersgruppen leiden heutzutage viele Menschen unter den quälenden Symptomen von Sodbrennen, Reflux, Reizmagen oder Reizdarm. Manche darunter nur kurzfristig, andere wiederum sind dauerhaft davon betroffen. Akut auftretendes Sodbrennen etwa kann durch eine fettreiche, noch dazu hektisch eingenommene Mahlzeit begünstigt werden. Aber was führt zu immer wiederkehrenden oder chronischen Beschwerden?

Gute Magenfunktion ist von essenzieller Bedeutung

Eine gute Magenfunktion zeichnet sich durch eine gute Sekretionsleistung (Säure, Enzyme, Schutzschleim) und eine gute Beweglichkeit des Magens aus. Darauf spezialisierte Magenzellen übernehmen diese Funktionen. Stellen sich diesbezüglich Defizite ein (fehlt es z.B. an Magensäure, die die Nahrungseiweiße für die weitere Verdauung vorbereitet, werden zu wenig Enzyme gebildet oder ist etwa die Schleimhautbarriere gestört), dann entstehen vermehrt verschiedene Beschwerden.

Beispielsweise können Gärprozesse im Magen den Übertritt von Magensäure in die Speiseröhre begünstigen, was sich als Reflux mit Brennen hinterm Brustbein unangenehm bemerkbar machen kann. Besonders fatal ist der sog. stille Reflux. Obwohl er von den Betroffenen meist gar nicht wahrgenommen wird, stellt er ein hohes Risiko für Schleimhautreizungen und entzündliche Veränderungen der Speiseröhre dar. Teilweise können dadurch sogar die Schleimhäute im Mund-Rachen-Bereich betroffen sein. Auch Reizhusten kann entstehen. Wichtig zu wissen ist auch, dass solche chronisch-entzündlichen Läsionen der Speiseröhre letztlich auch ein Risiko für die Bildung von Tumoren darstellen.

Therapeutische Effekte verschiedener Vitalpilze

Der Einsatz des Hericium ist aufgrund verschiedener Wirkeigenschaften sehr gut zur Verbesserung des Magenmilieus geeignet. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beschreibt ihn als magenstärkend, transformierend, klärend und verdauungsregulierend [1]. Er hat sich gut bewährt, um angegriffene Schleimhäute zu regenerieren und Entzündungen abzubauen. Das ist bedeutsam, denn chronische Entzündungsprozesse machen den Magen empfindlicher gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln, Allergenen oder Alkohol.

Mit dem Vitalpilz Reishi steht eine sehr gute therapeutische Unterstützung zum Hericium zur Verfügung. Er ist reich an Triterpenen, die eine zusätzliche antientzündliche Wirkung entfalten [3]. Triterpene besitzen darüber hinaus auch antihistamine Eigenschaften [4], was die Magensituation noch weiter entlasten kann, schließlich kann Histamin zu einer vermehrten Magensäureausschüttung und mit Schmerzen verbundenen Kontraktionen der Magenwand führen.

Sowohl der Hericium wie der Reishi haben sich übrigens auch zur Unterstützung der sog. Darm-Hirn-Achse bewährt [6]. Ein gutes Beispiel zur Verdeutlichung dieser starken Verbindung zwischen Verdauungstrakt und Nervensystem kennt sicher jeder, nämlich dass uns etwa bei bestimmten Gedanken ganz plötzlich der Appetit vergeht. Auch die bekannte Redewendung „Das entscheide ich aus dem Bauch heraus“ zeigt diese Verbindung sehr gut auf.

Verbesserung des Darmmilieus: Aufbau des Mikrobioms, Anti-Leaky-Gut-Effekt

Die Einnahme von Vitalpilzpulver übt grundsätzlich eine präbiotische Wirkung auf den Darm aus, denn durch die enthaltenen Pilz-Polysaccharide wird der Aufbau der physiologischen Mikrobiota gefördert [10].

Studien belegen für Hericium, dass sich unter seiner Gabe besonders solche Bakterien im Darm ansiedeln, die eine vermehrte Bildung kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat fördern [1]. Butyrat wird mit vielen positiven Effekten im Darm in Verbindung gebracht, u.a. Antiinflammation und Immunregulation. Überdies können mithilfe des Hericium dysbiotische Keime zurückgedrängt werden. Des Weiteren trägt er zu einer stabilen Schleimhautbarriere bei, indem er eine aufbauende Wirkung auf die sog. Tight Junctions (Zellverbindungen) des Darmepithels aufweist.

Studien belegen einen Anstieg von Occludin durch Hericium-Polysaccharide [1]. Er entfaltet also eine „Anti-Leaky-Gut-Wirkung“, was Nahrungsmittelintoleranzen und Allergien zu reduzieren hilft. Zusätzlich hat dies auch verschiedene positive Auswirkungen über den Darm hinaus.

All diese Milieufaktoren des Darms wirken sich auch positiv auf die Darm-Hirn-Achse aus. Es kommt u.a. zu einer besseren Serotoninsynthese. Davon profitieren vor allem Reizdarmpatienten, die ja häufig von einem Mangel dieses Neurotransmitters betroffen sind und dadurch Defizite hinsichtlich der Sekretion, Motilität und Resorption im Verdauungstrakt entwickeln. Auch ihre gesteigerte Schmerzwahrnehmung im Bauchbereich kann durch die bessere Serotoninversorgung sehr schön reduziert werden.

Die beiden Vitalpilze Reishi und Hericium regulieren zudem das Vegetativum. Der Parasympathikus ist der entspannende Teil des autonomen Nervensystems und steht für Ruhe und Verdauung. Die im Hericium enthaltenen Erinacine stimulieren den Nervenwachstumsfaktor (NGF) [2], was sich beruhigend auf das Nervensystem auswirkt. Reishi wiederum wirkt aufgrund des enthaltenen Adenosins beruhigend sowie entspannend auf die Muskulatur.

Enjoy bitter, feel better

Das Magenmilieu profitiert zusätzlich von dem Einsatz von Bitterstoffen, wie wir sie beispielsweise im Enzian, im Löwenzahn oder im Wermut finden. Die leider immer noch so oft unterschätzten Bitterstoffe aktivieren die Verdauungskaskade durch vermehrte Bildung von Speichel, Magensaft, Gallenflüssigkeit und Pankreassekret. Zudem bewirken sie eine optimierte gastrointestinale Durchblutung und eine Verbesserung von Motilität und Resorption [14].

Verstopfung und Durchfälle

Gar nicht selten werden Verstopfung und Durchfälle von den Betroffenen ignoriert bzw. über lange Zeit einfach geduldet. Es ist aber sehr wichtig, sie ernst zu nehmen, denn dahinter stecken oft mehr oder weniger starke Milieuveränderungen des Darms. Überernährung und funktionelle Schwächen der Oberbauchorgane Magen, Pankreas und des Leber-Galle-Systems können dafür verantwortlich sein. Bei Enzymmangel oder zu wenig Gallensaft kommt es zu einem beeinträchtigten Aufschluss von Nahrungsbestandteilen, wodurch eine dysbiotische Keimbesiedelung des Darmes gefördert wird. Damit verbunden ist meist eine nicht zu unterschätzende Toxinbildung. Außerdem können sich pH-Wert-Verschiebungen bis hin ins alkalische Milieu entwickeln. Ammoniak und andere Giftstoffe belasten in der Folge vermehrt die Leber, da sie dann nicht ausreichend über den Stuhl ausgeschieden werden. Man spricht dabei auch gerne von einer sog. Autointoxikation, die überdies schon mal die Leberwerte ansteigen lässt.

Der in Ostasien auch als „Pilz des langen Lebens“ bezeichnete Reishi wirkt sich aktivierend auf die Leber aus und stärkt ihre Funktion als wichtiges Stoffwechselorgan [5]. Auch wirkt er cholesterinsenkend. Da er zudem eine eubiotische Keimbesiedelung im Darm fördert [7], trägt er zu einer Reduzierung des Histaminspiegels bei, was sich wiederum positiv auf die Stuhlbeschaffenheit auswirkt. Die Reishi-Triterpene wirken zusätzlich noch einer vermehrten Histaminausschüttung im Rahmen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten entgegen [4]. Auch das Polysaccharid Pleuran aus dem Austernpilz Pleurotus ostreatus wirkt antihistaminisch [7]. Darüber hinaus entfaltet dieser Vitalpilz nachgewiesenermaßen präbiotische Effekte. Somit eignen sich für die Darmsanierung Pilzkombinationen von Reishi, Pleurotus und – aufgrund seiner bereits oben beschriebenen Effekte – Hericium. Im Falle einer Divertikulose, die übrigens zu den Zivilisationserkrankungen zählt, können diese 3 Vitalpilze bei langfristiger Einnahme das Milieu des Darmes nachhaltig verbessern und das Risiko entzündlicher Schübe (Divertikulitis) reduzieren.

Bei einer Verstopfung hat sich der Vitalpilz Coprinus comatus aufgrund seines regulierenden Effekts gut bewährt. Ist die Verstopfung durch Trockenheit bedingt, befeuchtet – der TCM zufolge – der Auricularia die Schleimhäute und löst die Verstopfung. Wichtig dabei: Bitte immer auf eine ausreichende Trinkmenge achten!

Gallenkräuter-Tees, Bitterkräuter und für die Bauchspeicheldrüse besonders die Engelwurz Angelica archangelica haben sich sehr gut als Mittel zur Förderung der Verdauungssekretion bewährt. Von Bedeutung ist auch rechtsdrehende Milchsäure. Sie ist geeignet, um eine rasche pH-Wert-Absenkung im Darm einzuleiten.

Gastritis und Ulkus

Kommt es zu akuten Entzündungen oder gar zu einer Geschwürbildung im Magen oder Duodenum, sind die Beschwerden meist stärker ausgeprägt. Es treten dann häufig Schmerzen in Abhängigkeit von der Nahrungsaufnahme auf.

Die Ursachen für Gastritis und Ulzera sind vielfältig. Zu den Auslösern gehören u. a. Autoimmunprozesse, Medikamente – z. B. nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) –, Nikotin, Alkohol, ein Gallereflux und Stress. Auch Bakterien können die Erkrankungen auslösen. Hier ist insbesondere der Keim Helicobacter pylori zu nennen, der als häufigste Ursache von Magenschleimhautentzündung und Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüren gilt. Dennoch sollte man auch in diesem Zusammenhang an den Satz von Claude Bernard denken: „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles.“

Oft liegt bei diesen Erkrankungen ein Missverhältnis von schleimhautschützenden (Schleim, Bicarbonat, Prostaglandin) und aggressiven Faktoren (Magensäure, Proteasen und proinflammatorische Zytokine) vor. Eine eiweißbetonte Ernährung mit vielen tierischen Lebensmitteln und zu wenigen Ballaststoffen schafft ein proentzündliches Milieu im Verdauungstrakt, wodurch das Überleben fakultativ pathogener Keime wie Helicobacter pylori begünstigt wird.

Der Vitalpilz Hericium entfaltet Anti-Helicobacter-Effekte [8] und der Chaga kann Ulzerationen entgegenwirken. Der Chaga ist für seine traditionelle Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden bekannt. Seine ausgeprägten antioxidativen Wirkeigenschaften tragen sehr schön zur Wundheilung bei [9]. Auch der Reishi ist hier angezeigt, schließlich eignet er sich aufgrund seiner Triterpene insbesondere zur Reduzierung von Entzündungen. Zudem verfügt er über immunmodulierende Eigenschaften [11], weshalb er im Fall von autoimmunen Prozessen als Auslöser für Gastritiden hilfreich ist. Durch die Bildung von Autoantikörpern gegen die säurebildenden Belegzellen entwickelt der Magen eine Anazidität (Magensäuremangel), was das Tumorrisiko steigern kann. Auch bei der langfristigen Einnahme von Protonenpumpen-Inhibitoren (PPIs) ist daran zu denken.

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Autoimmunerkrankungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Auch im Bereich des Verdauungstrakts treten sie auf. Zu den wichtigsten Formen der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gehören die Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Bei der Colitis ulcerosa ist das Krankheitsgeschehen auf den Dickdarm beschränkt, während bei Morbus Crohn die Entzündungsprozesse im gesamten Verdauungstrakt auftreten können. Heil- bzw. Vitalpilze sind hier therapeutisch von großem Nutzen. Schließlich fördern sie ja in besonderem Maße die Regulation fehlgeleiteter Immunmechanismen und besitzen antiautoimmune und antiinflammatorische Eigenschaften [11], [13].

In der asiatischen Medizin wird der Maitake als Pilz beschrieben, der Feuchtigkeit und Hitze aus dem Verdauungstrakt ausleitet. Das bedeutet, er hat die Kraft, die beiden Kardinalsymptome der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), nämlich den Durchfall und die Entzündungen, zu reduzieren [13]. Je nach Ausprägung des individuellen Krankheitsgeschehens ist es sinnvoll, ihn im Rahmen der Therapie mit weiteren Vitalpilzen zu kombinieren. Dazu zählen Reishi, Hericium oder der Agaricus blazei murrill (ABM).

Bei besonders starken Entzündungsschüben hat sich auch der Einsatz von Weihrauch als nützlich erwiesen, am besten in Kombination mit dem Reishi [3], da die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren und die Triterpene des Reishi synergistisch zusammenwirken und so eine noch bessere entzündungshemmende Wirkung entfalten als allein. Morbus-Crohn-Betroffene haben leider auch ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Gut zu wissen ist es daher, dass von Vitalpilzen auch antitumorale Effekte ausgehen [12].

Magen-Darm-Gesundheit und Ernährung

Es ist heute gesichert, dass die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts und seine intakten Funktionen in einem direkten Zusammenhang mit unserer Ernährung stehen. Deshalb ist es auch so wichtig, auf eine Ernährung zu achten, von der das Milieu des gesamten Verdauungstraktes profitiert.

  • Besondere Bedeutung kommt dabei der Zufuhr von möglichst vielen Ballaststoffen aus Obst, Gemüse, Salat und Vollkorngetreide zu. Dadurch wird ein vielfältiges Mikrobiota-Wachstum begünstigt, womit auch antientzündliche Effekte verbunden sind.
  • Weiterhin sollten nur wenig tierische Fette, sondern vielmehr pflanzliche Öle mit einem hohen Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren verwendet werden.
  • Zudem sind pflanzliche Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte und auch Pilze gegenüber tierischen Proteinquellen zu bevorzugen.
  • Günstig sind weiterhin fermentierte Milchprodukte und sauer eingelegtes Gemüse, da sie eine leichte Ansäuerung des Darms unterstützen.
  • Last but not least: Um eine ausreichende Verdauungssekretion zu gewährleisten, hat es sich bewährt, Kräuter und Gemüsesorten, die Bitterstoffe enthalten, regelmäßig in die Ernährung einzubeziehen.

Einnahme der Pilze

Heil- und Vitalpilze sind u.a. als Pilzpulver in Kapseln erhältlich. Besonders bewährt hat sich Pilzpulver vom ganzen Pilz, darin sind alle wirksamen Inhaltsstoffe der Pilze enthalten. Werden die Pilze schonend getrocknet, bleiben auch die für die Therapie wertvollen Enzyme in ihrer Aktivität erhalten. Das Pilzpulver sollte immer verkapselt werden, da es lose verpackt zu Qualitätseinbußen kommen kann. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der Anbau der Pilze in Deutschland in zertifizierter Bio-Qualität.

Eine Therapie mit Vitalpilzen ist mittel- bis langfristig angelegt. Sie sollte – je nach Krankheitsbild – über eine längere Zeit durchgeführt werden. Eine Dauer von zunächst 3 Monaten hat sich als sinnvoll erwiesen. Die Dosis sollte immer eingeschlichen werden. Die präbiotische Wirkung des Pilzpulvers kann hin und wieder zu Blähungen oder Durchfall führen. Achten Sie auf Ihren Körper und geben Sie ihm so viel Zeit, bis Sie täglich 3 × 1 Kapsel pro empfohlenen Pilz bzw. pro empfohlener Pilzmischung ohne Probleme vertragen können.

Kontraindikationen existieren nicht. Menschen, die beispielsweise nach Organ- bzw. Knochenmarkstransplantation stärkere Immunsuppressiva einnehmen, wird die Einnahme von Pilzpulver nicht empfohlen.

Dorothee Ogroske ist Dipl.-Biologin und Heilpraktikerin. Nach ihrem Biologiestudium war sie 4 Jahre in der medizinischen Diagnostik tätig. Im Jahr 2000 erhielt sie die Erlaubnis zur Ausübung der Heilpraktikertätigkeit. Bis 2020 betrieb sie eine eigene Naturheilpraxis mit den Schwerpunkten Magen-Darm-Erkrankungen bzw. -Diagnostik, Stoffwechsel- und Ernährungstherapie. Seit einigen Jahren gilt ihr besonderes Interesse der Mykotherapie. Bei MykoTroph, dem Institut für natürliche Gesundheit und Vitalpilze, bildet sie Ärzte und Heilpraktiker in der therapeutischen Anwendung medizinisch wirksamer Pilze (Vitalpilze) aus. Ihre Schwerpunkte sind hormonelle Störungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen/Allergien und Krebs.

Interessenkonflikt: Die Autorin gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

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  2. Brandalise F, Roda E, Ratto D. et al. Hericium erinaceus in neurodegenerative diseases: From bench to bedside and beyond, how far from the shoreline?. J Fungi 2023; 9: 551
  3. Zhao ZZ, Ji BY, Wang ZZ. et al. Lanostane triterpenoids with anti-proliferative and anti-inflammatory activities from medicinal mushroom Ganoderma lingzhi. Phytochemistry 2023; 213: 113791
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  10. Li M, Yu L, Zhao J. et al. Role of dietary edible mushrooms in the modulation of gut microbiota. J Funct Foods 2021; 83: 104538
  11. Zhao S, Gao Q, Rong C. et al. Immunomodulatory effects of edible and medicinal mushrooms and their bioactive immunoregulatory products. J Fungi 2020; 6 (4) 269
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