Binge-Eating ist weltweit die häufigste Essstörung mit typischerweise wiederkehrenden Essanfällen. In einer Pilotstudie konnten die Essanfälle mit einer EEG-Neurofeedback-Behandlung um rund 60 % reduziert werden.
Leichte kognitive Störungen gelten als Vorboten einer Alzheimer Erkrankung. In einer kleinen koreanische Studie wurden die Effekte der Akupunktur auf die Hirnleistung geprüft, mit hoffnungsvollen Ergebnissen.
Stillen senkt das mütterliche Risiko für Brustkrebs, Eierstockkrebs und Typ-2-Diabetes. Eine aktuelle Metaanalyse fand ein geringeres Erkrankungsrisiko auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Ergebnisse bestätigen bisherige Studien bei Erwachsenen, in denen ebenfalls keine Korrelation zwischen der Strahlung von Smartphones und Gliomen gefunden wurde.
Fasten beeinflusst das Immunsystem positiv. Chronische Entzündungszustände können sich durch Fasten bessern. Forscher fanden nun heraus, dass auch die Immunaktivität für die Stoffwechselreaktion auf das Fasten eine Rolle spielt.
Zwischen dem muskulären Bindegewebe im Schulter-Nacken-Bereich und depressiven Störungen scheint ein Zusammenhang zu bestehen, legen zwei Studien nahe. Demnach korrelieren steife, unelastische Faszien mit Depression.
Menschen, die regelmäßig Olivenöl in ihren Speiseplan integrieren, haben ein geringeres Mortalitätsrisiko u.a. für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, respiratorische und neurodegenerative Erkrankungen. Das legt eine aktuelle Studie nahe.
Bei stark gebrechlichen Personen könnte ein höherer Blutdruck von Vorteil sein. Eine neuen Studie kommt zu dem Schluss, dass das Sterberisiko von älteren Personen mit Bluthochdruck stark von dem Faktor „Gebrechlichkeit“ abhängt.
Ein neuer Cochrane-Review hat in 61 Studien mit knapp 7000 Teilnehmern die Evidenz für die Wirksamkeit von Low-Carb-Diäten untersucht. Die Forscher fanden keine relevanten Vorteile beim Abnehmen und hinsichtlich ihrer Effekte auf die Gesundheit.
Die Atmung koordiniert Prozesse im Gehirn, die für die Abspeicherung von Informationen während Schlaf und Ruhe zuständig sind. Ein neu entdeckter Mechanismus vermittelt demnach die Koordinierung der schlafbezogenen Aktivität, die für die Gedächtniskonsolidierung von wesentlicher Bedeutung ist.