Erhöhte Blutfettwerte verursachen bei Menschen mit Stoffwechselerkrankungen Stress in den Muskelzellen. Diese wiederum senden Signale an andere Zellen, um sie zu schützen. Bei langfristig bestehenden Stoffwechselerkrankungen können diese Signal jedoch die Krankheitssymptome verschlimmern.
Eine pflanzenbasierte Ernährung kommt mit weniger Fläche für die Landwirtschaft aus. Eine Studie zeigt, dass dies den Verlust der Biodiversität aufhalten könnte.
Bestimmte Ernährungsstrategien können vor akutem Nierenversagen schützen. Das fanden Forschende am Mausmodell heraus. In der Untersuchung konnten auch die möglichen Mechanismen des Organschutzes identifiziert werden.
Ein bundesweiter Forschungsverbund startet die Entwicklung von psychosozialen Therapieangeboten für Long-COVID-Erkrankte. Ziel ist die Entwicklung eines Unterstützungsangebots, das u.a. Strategien zum Umgang mit anhaltenden Long-COVID-Symptomen vermittelt.
Ein hoher Zuckerkonsum kann entzündliche Prozesse im Körper begünstigen und die Entstehung von Autoimmunkrankheiten fördern. Ein Forschungsteam der Uni Würzburg hat neue Details dieser Vorgänge entschlüsselt.
Der Vermeidung von Übergewicht in der Krebsprävention kommt eine noch wichtigere Rolle zu als bislang angenommen. Langjährig bestehendes Übergewicht lässt das Darmkrebsrisiko um das 2,5-Fache steigen im Vergleich zu Normalgewichtigen.
Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen, haben seltener Asthma, Allergien und Neurodermitis. Besonders positiv wirken sich Kuhställe aus: Um sie herum dürfte es eine Art Allergie-Schutzglocke mit einem Radius bis zu 300 m geben.
Intervallfasten liegt im Trend und bringt diverse positive Eigenschaften für die Gesundheit mit sich. Es könnte bei Herzinfarktpatienten dazu beitragen, das Risiko für einen weiteren Infarkt zu reduzieren.
Falsche Ernährung führt zu fataler Aktivierung von Immunzellen. Ein Forschungsteam der LMU und der Harvard Medical School in Boston hat neue molekulare Zusammenhänge entschlüsselt.
Viele Menschen leiden noch Monate nach einer Infektion mit dem Coronavirus unter anhaltenden Beschwerden. Wie häufig diese Langzeitfolgen auftreten und welche möglichen Risikofaktoren es gibt, hat eine Tübinger Forscher*innengruppe in einer bevölkerungsbasierten Studie untersucht.