
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Nutzen von Akupunktur zur Migräneprophylaxe im Vergleich zu Medikamenten oder keiner Prophylaxe untersucht.
Im Vorbericht der Nutzenbewertung ziehen die Autor*innen folgendes Fazit:
- Es „lässt sich ein Anhaltspunkt für einen höheren Nutzen der Akupunktur ableiten“.
- Zudem sei die klassische (manuelle) Akupunktur mit weniger Nebenwirkungen verbunden – im Vergleich zur leitliniengerechten medikamentösen Migräneprophylaxe.
Aus den Studien ergeben sich demnach:
- eine geringere Häufigkeit, Intensität und Dauer der Migräneattacken,
- weniger kopfschmerzbedingte Einschränkungen im Alltag sowie
- geringere Einbußen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.
Verglichen mit keiner medikamentösen Migräneprophylaxe sind laut den Autoren keine Aussagen möglich, da geeignete Studien fehlen.
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