
Rohkost nur im verträglichen Rahmen
Dass Rohkost gesund ist, weiß jeder. Wenn Sie Rohkost aber nicht gut verdauen können, dann belastet das Ihren Darm, und das ist nicht gesund. Achten Sie deshalb genau auf Ihren Körper: Wenn Sie oft mit Blähungen oder Schmerzen auf Rohes reagieren, dann sollten Sie die Gemüse lieber schonend dünsten. Wenn Sie unempfindlich sind, dann können Sie rohes Obst und Gemüse nach Herzenslust – bis 14 Uhr – verzehren.
Rohkost nicht nach 14 Uhr
Und damit folgt die zweite Wacker-Regel: Nach 14 Uhr behindert Rohkost die Leber bei ihren internen Stoffwechselarbeiten und ist dadurch schwerer verdaulich. Gesunde merken das nicht direkt. Darmempfindliche spüren das jedoch in Form von Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Essen Sie Obst immer nur auf nüchternen Magen – also zum Frühstück. Essen Sie rohes Gemüse nur bis 14 Uhr.
Ab 18 Uhr ist Essenspause!
Was nach 18 Uhr gegessen wird, landet auf den Hüften und überfordert die Leber. Der interne Stoffwechsel der Leber ist in der Nacht besonders aktiv und sorgt, wenn er nicht durch zusätzliche Mahlzeiten gestört wird, nachts für die Entgiftung. So arbeitet Ihr Körper für Sie, während Sie schlafen.
So naturbelassen wie möglich
Lassen Sie Gemüse beim Garen nie ganz weich werden und braten Sie nicht zu viel. Am schonendsten können Sie Gemüse im »Gemüsedämpfer« zubereiten, was auch besonders schnell geht.
Nicht zu viel essen
Die Faustregel heißt: Essen Sie so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig! Und wenn es noch so basisch ist – zu viel ist immer ungesund! Versuchen Sie, langsam und bewusst zu essen, und kauen Sie sehr gründlich. Ich schreibe nicht vor, wie viel Sie essen, denn eines der Basenfastenziele ist, dass Sie Ihre Wohlfühlessmenge selbst herausfinden. Wenn Sie das schaffen, dann wird Basenfasten für Sie zu einem echten Gesundheitserlebnis.
Keine wilden Mischungen
Simplify your life – das sollte auch für die Küche gelten. Je weniger Nahrungsmittel Sie mischen, umso intensiver können Sie den Geschmack der Zubereitung erleben. Deshalb: Verwenden Sie pro Mahlzeit möglichst nur 2 oder 3 Obst- oder Gemüsesorten.
Sparsam würzen
Kräuter – vor allem frische Kräuter – sind die optimalen Würzmittel. Würzen Sie Ihre Speisen zunächst mit Kräutern und schmecken Sie dann mit Meersalz, Kräutersalz oder einem anderen Salz ab. Auch frische Sprossen dienen der Geschmacksverfeinerung.
Nur essen, was Sie mögen
Lassen Sie sich beim Einkaufen von den reifen, frischen Obst- und Gemüseangeboten der Saison verführen. Kaufen Sie spontan die Sorten, auf die Sie Lust haben.
Essen Sie mehr Gemüse als Obst
Nur reifes Obst und Gemüse wird basisch verstoffwechselt! Dies ist einer der Gründe, weshalb ich die Gemüse- und Obstsorten der Saison vorziehe. Sie finden bei meinen Rezepten jeweils einen Hinweis, zu welcher Jahreszeit das Rezept passt. Unreifes kann leicht zu Blähungen und Schmerzen führen. Ideal: 20 % Obst – am besten zum Frühstück – und 80 % Gemüse.
Gründlich kauen
Gut gekaut ist halb verdaut und macht schneller satt. Gründlich kauen, d. h., ein 2 cm dicker Apfelschnitz sollte mindestens 30-mal gekaut werden. Wenn Sie das schaffen, dann verbessern Sie damit Ihre Verdauung – deshalb: üben!
Quelle: Basenfasten für Eilige
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kcl



