Podcast KERNgesund zu Psychotherapie„Ich muss mit mir selber gut in Kontakt sein“

Ärztin und Psychotherapeutin Dr. med. Birgit Jakobs teilt wertvolle Tipps zur Selbsthilfe, die sowohl in Krisenzeiten als auch im Alltag nützlich sind.

Gut gerüstet in Krisenzeiten

Du hattest sicherlich auch schon Phasen, in denen es dir psychisch nicht gut ging. Oft weiß man in solchen Phasen nicht, was helfen könnte. TRIAS Autorin Dr. med. Birgit Jakobs erklärt dir in der neuen Podcast-Folge, was Aufräumen mit der Psyche zu tun hat und warum Glaubenssätze und einfach Lösungen, wie z. B. bewusstes Atmen, zum richtigen Zeitpunkt eine erstaunliche Wirkung haben können. Sie gibt dir Tipps, was du für Krisenzeiten in deinen „Notfallkoffer“ packen kannst und verrät, wie das Konzept der radikalen Akzeptanz funktioniert.

Über den TRIAS Podcast „KERNgesund“

Willkommen bei KERNgesund! Du bist hier genau richtig, wenn du neue Impulse für deine Gesundheit suchst.

Wie kann ich aktiv etwas für meine Gesundheit tun? Wie kann ich Erkrankungen vorbeugen oder gegen Beschwerden selbst aktiv werden? Wie kann ich das Fortschreiten einer Erkrankung aufhalten? Und wie kann ich als Angehöriger unterstützen? Bei KERNgesund findest du Informationen, Übungen und Tipps, die dein Wohlbefinden und deine Lebensqualität steigern und erhalten. Lass dich von Experten und Expertinneninterviews, praxisnahen Empfehlungen und innovativen Ansätzen inspirieren.

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Dr. med. Birgit Jakobs – geboren und aufgewachsen in Köln – ist Ärztliche Psychotherapeutin mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung als Ärztin, davon etwa 18 Jahre im Bereich Psychiatrie & Psychotherapie. Sie führt seit 13 Jahren eine eigene Psychotherapiepraxis in Weyerbusch/Kreis Altenkirchen, RLP. Ausgebildet in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie lässt sie hilfreiche Elemente aus anderen Therapierichtungen in ihre Arbeit mit Patientinnen und Patienten einfließen, wenn dies sinnvoll erscheint. 
Mehr erfahren Sie unter: www.dr-jakobs-weyerbusch.de

Andrea Losleben ist mit Leidenschaft Moderatorin. Sie hat sich schon immer für alltagsnahe Wissensthemen interessiert und entsprechende TV-Formate für 3sat und die ARD moderiert. Im Radio unterhält sie Hessen in Programmen des Hessischen Rundfunks. Bei der ganzen Arbeit und den vielen To-Dos als Mutter von drei Kindern kommen Fragen zur eigenen Gesundheit dann doch oft zu kurz - was Andrea mit dem Podcast KERNgesund ändern will. Ihr Ziel: Wichtige Tipps und Erkenntnisse zur weiblichen Gesundheit mit viel Expertenwissen verständlich und alltagsnah zu erklären.

Homepage von Andrea Losleben

KERNgesund Folge 8 mit Birgit Jakobs – Transkript

KERNgesund. Neue Impulse für deine Gesundheit von TRIAS. 

Gleich habt ihr Bock, den Kleiderschrank auszusortieren und die Küche zu entrümpeln. Denn wenn wir in unserer äußeren Welt was verändern, ist das auch gleichzeitig immer eine innerliche Veränderung und tut unserer Psyche so richtig gut. Das sagt meine heutige Gästin die Ärztin und Psychologin Dr. med Birgit Jacobs. Weil Psychotherapiepraxen überfüllt sind und es viel zu wenig Plätze gibt, hat sie ein Buch zur Selbsthilfe geschrieben.
Und darin gibt es Tipps, die aber wirklich für jeden was sind. Egal ob ihr gerade echt eine harte Zeit habt und in der Krise steckt oder es euch an sich ganz gut geht. Ihr werdet total viel mitnehmen. Wie wichtig zum Beispiel einfach nur Atmen ist und reden. Reden ist so wichtig und welches Köfferchen ihr euch am besten gleich packt.
Das hört ihr jetzt.
Also, Birgit. Hallöchen in deine Praxis. 

Ja, Hallo. Hallo nach Frankfurt.

Ja genau. Bin ich die letzte Patientin heute für dich? Wir haben späten Nachmittag gerade.

Will man dich denn als Patient? Ich mag dich jetzt nicht als Patientin betrachten aber sagen wir mal ja

Ja, ich fühl mich ein bisschen. Muss ich sagen, fühle ich mich so. Ich meine aber im positiven Sinne.
Weil als ich dein Buch zum Ersten Mal in der Hand hatte, dachte ich so hä. Wie geht das? Weil es heißt Psychotherapie für Zuhause. Und ich, das soll… Ja Moment. Aber für mich ist Psychotherapie einfach immer verbunden mit einer Therapeutin. Hörst du das zum ersten Mal oder denken da mehr Leute so wie ich?

Interessanterweise habe ich zu dem Titel noch nie eine Rückmeldung bekommen und das ist natürlich im Prinzip richtig. Ja, weil eine echte Psychotherapie braucht natürlich im Grunde ein Gegenüber. Ja, wir brauchen ja so eine Art Resonanz-Körper oder -Boden? Ja, man muss. Man muss einen anderen Menschen quasi in die Augen gucken und auch sehen, was sich bei dem so tut und so, wenn man seine eigenen Sachen loswerden will, platzieren will. Irgendwas, ja auch eine Rückmeldung haben will zu dem, was man halt sagt. Der Titel ist interessanterweise ja vom TRIAS-Verlag ausgesucht worden. Ich fand den von Anfang an so unheimlich toll und ich habe mich in der Tat unwahrscheinlich schwer damit getan, Titel zu finden. Trotzdem ist das Anliegen meines Buchs ja eben das gewesen, dass ich den Leuten auf jeden Fall unbedingt ganz, ganz viel dafür an die Hand geben wollte, so viel wie irgend möglich eben schon alleine zu machen oder machen zu können. Oder eben sie selber auch. Und also den Menschen zu ermöglichen, dass sie die Dinge, die sie dann lesen, auf welche Art und Weise auch immer umsetzen können, irgendwas damit anfangen können. Ganz konkret als Hilfestellung für ihr Leben. Und in der Tat wird das Buch ja auch von relativ vielen Leuten gelesen, die schon irgendeine Art von therapeutischer Vorerfahrung haben. Ja, und dann funktioniert es anscheinend. 

Ich meinte es eher. Ich meine das gar nicht negativ den Titel, sondern ich meinte eher so Wow, ich kann es selber zu Hause machen oder zumindest der Anfang davon. Das hat mich total positiv überrascht. So meine ich, dass eher, weil…
Es steht ja auch drin. Psychotherapie bedeutet wörtlich pflegen und Sorgen der Seele. Das war mir auch neu ist diese Übersetzung wusste ich tatsächlich auch nicht. Und du sagst ja selbst, es muss nicht zwingend mit einer professionellen Therapeutin gekoppelt sein. Es geht auch anders.

Genau. Genau das verheißt so mein. Also einer meiner Kerngedanken, als ich anfing, das Buch zu schreiben. Ich fing an, weil ich einfach mal meine Ideen, die ich so hatte, zu Papier bringen wollte. Also Sachen, von denen ich wusste, dass sie funktionieren, aus der Praxis heraus und wollte das einfach dann unbedingt an den Mann und die Frau bringen und habe dann aber mit der Zeit, ich sage mal, entwickeln können, dass es eben auch irgendwas ist, was vielleicht tatsächlich auch den Menschen helfen kann, die das Buch dann lesen und damit dann auch konkret in ihrem eigenen Leben was anfangen. Auch wenn sie keinen professionellen Psychotherapeuten haben. Es braucht schon im Grunde genommen einen gegenüber. Das kann aber wirklich auch ein ich sag mal, jemand ganz anderes sein, Ja oder jemand, der die man sein Herz ausschüttet. Das ist natürlich nicht ganz das Gleiche. Wenn ich jetzt bei meiner Friseurin sitze und irgendwas erzähle, da hört sie mir zu. Ich sag auch manchmal so aus Quatsch du machst eigentlich fast das gleiche wie ich und kannst noch Haare schneiden. Das ist natürlich nicht ganz richtig, aber also professionelle Psychotherapie ist natürlich weit mehr als das, also das bloße Zuhören. Aber manchmal reicht das Zuhören eben auch tatsächlich aus, also das aktive, äh, ich sag mal empathische Zuhören, ja, das ich meinem Gegenüber Spiegel, dass es bei mir angekommen ist, dass ich was damit anfangen kann, was derjenige mir sagt.

Aber jetzt in dem Buch wären wir ja alleine mit uns selbst wenn wir das jetzt lesen. Und ich finde es wirklich ein unfassbar tolles Buch, was wirklich jedem von uns weiterhilft, egal ob wir in der heftigen Krise stecken oder einfach Hilfe brauchen oder einfach mal was über uns lernen wollen oder uns besser verstehen wollen. Wie sehr kann denn das Buch uns dabei helfen, wenn wir wirklich psychische Probleme haben? Was hast du da so für Erfahrungen

Ja, das ist wirklich eine sehr, sehr gute Frage. Also ich habe das ja auch. Ich habe mich da auch so ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt. Also ich habe das wirklich komplett eigenmächtig so entschieden, so am Ende des Buches. Das letzte Kapitel und wir, also ich habe ja zwei Gruppen sozusagen dann aufgezeigt, die einen, von denen ich denke, dass die wirklich ohne psychotherapeutische Hilfe nicht weiterkommen, wenngleich sie auch das Buch als gute Anregung, also annehmen und aufnehmen können. Und dann eben auch Menschen, von denen ich denke, dass sie eben nicht unbedingt zwingend eine professionelle Psychotherapie brauchen. Das ist habe ich ja relativ frei Schnauze nach meinem sozusagen Empfinden also nicht auf bloßem Gefühl aufgebaut, sondern darauf 

… auf Erfahrungen aufgebaut...

Genau, was ich für Erfahrungen gemacht habe. Also was ich hier in der Praxis tagtäglich… Ich  mach das jetzt ja sagen wir mal knapp 15 Jahren in der eigenen Praxis und da habe ich ja ganz, ganz viele Patienten schon gesehen und erlebt und gerade so Erstgespräch und was sich dann in den ersten Stunden entwickelt, dann merkt man ja schon, wer sind die Menschen, die wirklich unbedingt professionelle Hilfe brauchen und da kann ich schon sagen, also sagen wir mal, wenn ich jetzt jemanden habe mit  posttraumatischen Belastungsstörung oder mit einer ganz schweren Depression oder auch einer komplexen Angststörung, die brauchen natürlich ein Profi. Das heißt aber nicht, dass Sie nicht auch von diesen Sachen, die ich dann in meinem Buch so versucht habe, so aufzudröseln, aufzuzeigen, profitieren können. Vielleicht ist es auch so, dass fast jeder mal, also auf jeden Fall ein Gegenüber braucht, sagen wir mal so ein Gegenüber als Resonanzkörper und je nach Struktur, je nach Beschaffenheit, je nachdem wie jemand auch aufgestellt ist, und in der Lage ist, auch selber Sachen so umzusetzen, kann das Buch dann aber trotzdem… Also können die ganzen Anregungen des Buches, diese ganzen Schlüssel dabei helfen, sich wirklich selber anders aufzustellen. Ja und wirklich so ein bisschen frischen Wind da reinbringt und mal von anderer Seite aus draufguckt

Du hast jetzt schon mehrfach gerade gesagt, dass der erste Schritt quasi zur Heilung ist, drüber zu reden und sich eine Vertrauensperson zu suchen. Der man Sorgen, Ängste, Probleme erzählen kann, ob sie Friseurin ist, ein Freund oder irgendjemand Fremden, der, den man sich irgendwie sucht. Warum ist das so wichtig, dass man das man gegenüber hat, dem man alles mal erzählen kann?

Ja, weil ich glaube, dass es am Ende so. Wir können also bestimmte Dinge einfach nicht für uns allein lösen. Es ist natürlich unheimlich In zu sagen Ja, wir machen alle ganz viel Yoga, meditieren, finden zu uns, ruhen in uns oder finden, wie wir uns selbst zu beruhigen. Das ist auch zweifelsohne alles richtig und wichtig. Und trotzdem ist es am Ende so, dass sich im. Der Mensch ist halt ein soziales Wesen. Wir brauchen Kontakte, wir brauchen Gegenüber, wir brauchen einen Resonanzkörper. Das ist ein bisschen so wie beim Gitarre spielen. Ja, wenn ich so eine Seite an einschlage, dann wird kein Ton erzeugt, ohne dass das praktisch in diesen Gitarrenkörper reingeht. Ja, und ich glaube, wenn ich, wenn ich ein Gegenüber sehe und gucke, dem auch in die Augen und merke, dass da was in Fluss kommt, dann entsteht praktisch ein Raum und in diesem Raum, das ist praktisch dreidimensional, wenn man so will, da kann erst, da kann sich so richtig, was immer im Inneren entwickeln. Gerade dann, wenn es auch um Beziehungsprobleme geht oder so, wenn Leute Schwierigkeiten haben mit Bindungen, mit Beziehungen, die die haben, sagen wir mal so, das kann man eben nicht aus sich herauslösen und erklären. Das kann man praktisch immer nur mit einem tatsächlichen realen Menschen dann auch erleben und erfahren, dass man sich da wirklich dann weiterentwickelt. Das man seine Bindungsängste in den Griff kriegt, überwinden kann oder so, ja

Wahrscheinlich auch an der Reaktion des anderen, woran man ja merken kann. Ah, scheint wirklich schlimmer zu sein, oder es ist ja nicht normal zu sein, was ich hier denke oder fühle oder wie es mir geht, weil sonst denkt man so Na ja, ich stell mich jetzt ein bisschen so an, vielleicht aber muss ich jetzt mal durch, wie man so gelernt hat früher, das wird schon wieder. Ja, aber reden wir denn so wenig über psychische Themen? Also ist es so? Sind wir da so gepolt, dass das auffällt, dass wir natürlich. Ich hoffe, dass fast jeder von uns Freunde und Familie hat, mit dem man reden kann. Aber reden wir so wenig über die wirklichen psychischen Themen oder Ängste und Sorgen, die wir so haben?

Ja, das ist eine gute Frage. Ich weiß grad gar nicht. Es ist ja teilweise auch so, dass unheimlich viel geredet wird und das aber vielleicht auch teilweise auch zu viel geredet wird. Aber das so diese eigentlichen wesentlichen Dinge gar nicht so richtig, dass man die vielleicht bei sich selbst noch gar nicht so richtig erfasst. Also viele haben ja auch alle möglichen Ängste und Sorgen und reden dann vielleicht auch relativ unreflektiert darüber unbedarft und wissen so gar nicht, irgendwas damit anzufangen, was sie dann so an Input kriegen. Ja, es geht ja um so ein umso einen wirklichen echten Austausch und um eine wirkliche, echte Begegnung. Im Grunde genommen auch mit sich selbst. Es gibt diesen schönen Aphorismus, dass man anderen auch immer nur so tief begegnen kann, wie man sich selbst begegnet. Aber ich muss praktisch erst mal auch mit mir selber richtig gut in Kontakt sein und dann kann ich mich einem anderen Menschen auch noch mal anders öffnen und zeigen. Und dann. Dann kommt etwas in Bewegung. Dann kann es auch in der Begegnung mit dem anderen Menschen in gewisser Weise auch zu ich sag es mal ist ein großes Wort, aber zu Heilung kommen. Gerade dann, wenn man auch Scham besetzte Dinge erzählt. Zum Beispiel wenn ich irgendwas hab, für das ich mich schäme. Und jeder hat Dinge, für die er sich schämt und Scham impliziert eigentlich immer. Also da hängt eigentlich immer so die Angst an Boah, wenn der andere das von mir weiß, so Gott dann wollte der mich würde mit mir gar nichts zu tun haben wollen oder so was. Das haben ganz, ganz viele Leute. Und in dem Moment, ich sage mal Scham ist wie so ein anaerobes Bakterium. Also in dem Moment, wo das ans Tageslicht kommt, da ist es quasi schon tot. Also wenn ich es mich zeige, wenn ich mich mal schäme, weil ich mal weiß, dass ich irgendwas gemacht habe, wo ich denke das darf man alles nicht machen. Was das ich meiner Mutter immer Schimpfwort an Kopf geknallt oder so als Jugendlicher oder so dann wurde was Schlimmeres gesagt oder so dann kann ich praktisch daran, dass mein Gegenüber die Augen leuchten sagen ja, dann sehe ich okay, der kennt das auch nicht, will nicht allein damit und dann ist Verbindung hergestellt. Und das ist eigentlich das, was wir am Allermeisten so brauchen. So eine Verbundenheit, Verbindung mit uns selbst, mit anderen Menschen. Ich sage mal, mit dem Universum, mit irgendwelchen höheren Kräften. Dann sind wir halt nicht mehr alleine, auch wenn wir alleine leben oder auch wenn wir auf dem Land leben. Abgeschieden in irgendeinem Haus oder so. Nein, diese eigentliche Verbindung gibt ergibt sich immer aus dem Also das entsteht praktisch in der Begegnung mit anderen Menschen.

Erfahre ich selber gerade so oft, wenn man mal was erzählt vom Familienleben, was irgendwie nicht so rund läuft und man was erzählt, was, was ein bisschen außergewöhnlicher ist und was so ein paar Themen sind und man erzählt es mal und merkt man ach, die anderen haben es auch, in anders natürlich. Aber darüber reden halt so viele gar nicht. Das ist wirklich ganz vieles bleibt einfach so in der Familie, so rein gekehrt und man kommt irgendwie damit klar. Aber es tut einfach gut, wenn man von anderen hört. Weiß nicht, ob es Nachbarn oder Kollegen sind. Ah okay, die haben auch Themen, das sind für andere. Aber ich bin ja gar nicht allein. Und ich finde, es hilft schon tatsächlich auch ein bisschen, wenn man merkt, ich bin ich die Einzige, die so, so was hat.

Ja, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den du ansprichst. Es ist nämlich auch wirklich so, dass also ganz viele Menschen leiden auch deswegen und besonders stark, weil sie eben das Gefühl haben, ich bin im Grunde genommen die einzige. Es gibt eigentlich niemand, dem es auch so geht. Also in der Klinik war es so, dass ich also auf Psychotherapie Station, wo man wirklich ein tolles Programm hatte mit Einzelgesprächen und Gruppengesprächen und weiß ich nicht mal Ergo, Kunst, sonst was Therapie, Musiktherapie und Entspannungsverfahren und Sport habe ich am Ende immer gefragt: Was hat dir denn eigentlich so? Oder was hat ihnen am meisten geholfen. Und dann sagten die Leute also mindestens die Hälfte der Leute haben gesagt Ja, also die tollen Gespräche, mit den Mitpatienten. Ja, also einfach so dieses Gefühl, Ich bin halt nicht alleine. Man wird quasi erkannt. Ich bin nicht allein damit. Ich bin nicht die Einzige, die sich damit schwer tut mit dem und dem Thema oder mit der und der komplexen Konfliktsituation oder wie auch immer. Man ist halt nicht alleine und das gibt den Menschen immer Auftrieb. Also immer das Gefühl zu haben, ich bin eigentlich der Einzige. Ich bin nicht der Einzige. Das ist ganz, ganz wichtig. 

Also ein Tipp könnte ja vielleicht auch sein neben dem Buch, Wenn man jetzt auf der Warteliste, wenn man wirklich jemanden ernsthaft, jemand einen Therapeuten braucht, aber auf der Warteliste noch steht, ist vielleicht auch der Tipp, sich eine Selbsthilfegruppe online oder so zu suchen, wo man schon mal gleich am Anfang merkt, Ah ja, okay, ich bin nicht allein. Das hilft wahrscheinlich auch schon mal.

Das empfehle ich sowieso generell, dass man sich eine Selbsthilfegruppe sucht. Wobei das auch immer so ein zweischneidiges Schwert ist. Also es gibt auch Menschen, die profitieren unheimlich gut davon und andere nicht so sehr. Das hängt auch ein bisschen an der Thematik. Also wenn man zum Beispiel in so eine Selbsthilfegruppe geht. Ich habe auch immer wieder Patienten behandelt, die ihre Kinder verloren haben, also verwaiste Eltern. Dann sagt der sagt die eine Hälfte, das ist irgendwie schrecklich für mich, wenn ich mir diese anderen Leidensgeschichten handeln muss. Das hilft mir überhaupt nicht. Ja, und an die andere Hälfte sagen oder die anderen sagen Ja, es ist supergut, weil dann trifft man endlich mal gleich Betroffene und man merkt, dass man damit nicht alleine ist und so Ja, das ist, das ist eben, das ist eben auch so, je nach Naturell und je nach Beschaffenheit der einen profitiert hiervon, andere profitiert eben davon. Das muss man halt auch für sich selbst dann ausprobieren. Aber grundsätzlich würde ich schon sagen, dass die meisten Menschen auch profitieren, zumindest mal merken, dass sie mit ihrer Problematik, mit ihren Ängsten, Sorgen, Nöten nicht alleine sind. Dass das andere gibt, denen es auch so geht. 

Also allein der erste Satz in deinem Buch ist schon sehr traurig. Der heißt: „So viele Menschen leiden.“ Das ist überwältigend.“ Und ja, ich meine, wir haben einfach in den letzten Jahren sehr viel durchgemacht. Also nicht nur unsere eigenen Schicksale, aber Corona, Kriege, Umweltkatastrophen und Sorgen, Ängste. Und es wird ja nicht weniger. Also so viele Leute brauchen eine Therapie. Du, du musst ständig Leute abwimmeln in der Praxis bist du auch deswegen auf das Buch gekommen, weil du gemerkt hast, ich kann nicht die Leute hier alle rein lassen in meine Praxis? Aber ich möchte ihnen gerne weiter irgendwie helfen mit diesem Buch.

Absolut ja, ja, also absolut. Das war sowieso mein Hauptanliegen. Ich dachte einfach so komm bring einfach mal die Sachen zu Papier, vielleicht gibt es Leute, die dann auch damit so viel anfangen können, dass, sie dadurch eine Linderung erfahren, mehr oder weniger auch unabhängig davon, ob sie jetzt wirklich eine Therapieplatz finden oder nicht. Ja, wobei man da ja eben auch sagen muss, es ist ja natürlich überwiegend begrüßenswert, dass die Akzeptanz der Psychotherapie deutlich gestiegen ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten, das auch in fast allen Gesellschaftsschichten quasi angekommen ist, also auch bei Leuten. Also früher mal gesagt, ja, die Städter, die machen das ja, die Landbevölkerung ist da total zurückhaltend. Aber ich hatte hier von Anfang an alle möglichen Leute, die gekommen sind, auch Leute, die gesagt haben, das hätte ich vorher nie gedacht, dass ich so was mal machen würde oder so, Ja, man muss aber trotzdem auch immer erst mal gucken braucht jemand den wirklich auch eine Psychotherapie? Ist es dann immer mal wieder auch so, dass die Leute mit zwei, drei, ich sag mal guten Sitzungen und Input schon so gut dann aufgestellt sind, dass sie damit dann auch wieder quasi nach Hause gehen können und man muss, um eine Psychotherapie wirklich dann zu beantragen, bei der Krankenkasse, muss man ja auch wirklich eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung haben. Das heißt ja, ein zugelassener Psychotherapeut muss dann ja auch eine Erkrankung, diagnostizieren. Es sind zu 80 % mindestens Erkrankungen entweder mit, die mit Depressionen zu tun haben oder auch mit Ängsten. Also schwere Depression. Also das würde ich jetzt glaube ich nicht weiter ausführen. Das würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen, aber das ist in der Regel so, dass die meisten Leute, die kommen, entweder Depressionen haben und oder Ängste.

Aber jetzt können wir uns wir schon ist das halt in dem in dem Buch schon so ein bisschen selbst uns einschätzen lernen und es ist wirklich total simpel geschrieben, was ich toll finde für das Thema. Also das Buch ist quasi, dass es eben schon mal gesagt aufgeteilt wie so ein Schlüsselbund. Jedes Kapitel nennst du Schlüssel. 27 gibt es, aber es gibt auch immer gleich eine kurze Zusammenfassung oder auch eine „Can Do“ Liste, wo wir gleich ein paar Dinge in unseren Alltag integrieren können und dann irgendwie auch schnell Erfolge haben. Und jetzt glaube ich, ist ja wahrscheinlich jeder von diesen Schlüsseln wichtig. Aber jetzt können wir nicht alle 27 ja ansprechen. Was sind denn so die die effektivsten, simpelsten, die vielleicht auch schnell umsetzbar sind, die du uns so mit auf den Weg geben könntest? 

Ja, vielleicht. Also wenn ich das so quasi auf die auf die schnelle und Kürze machen soll, dann würde ich schon sagen also ich habe ja, ich habe es ja so ein bisschen aufgeteilt und ich sage mal diese, diese ersten neun Schlüssel, also diese Erste Hilfe in einer Krise, das sind schon so diese elementaren Dinge, von denen ich denke, wenn man die so beherzigt, ist schon sehr, sehr viel gewonnen. Eine elementar wichtige Sache ist ja, dass man irgendwie in der Lage ist, das sagen ja auch Leute oft:  Oh Gott, ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ich bin total überfordert damit, wenn ich in so einen Angstkreis reinkomme oder mich dann so überwältigt werde davon. Und diese Fähigkeit sich selber zu beruhigen, ja, die ist wirklich so, so zentral. Ja und mich fasziniert das halt extrem, wenn ich überlege, dass egal welches Entspannungsverfahren oder Verfahren, dass man im weitesten Sinne als Entspannungsverfahren geltend machen kann, also angefangen bei Autogenem Training über progressive Muskelentspannung. Das sind so die Sachen, die man so in der Klinik lernt, aber alles, was auch in diese Richtung so geht Yoga, Meditation, japanisches Heilströmen, Shiatsu und all so was, das läuft im Grunde. Bei mir ist der gemeinsame Nenner immer die Atmung. Es läuft am Ende immer über die Atmung. Also wenn ich in der Lage bin, wirklich ruhig und tief zu atmen, dann ist das irre, was das schon für einen unglaublichen Effekt haben kann. Also mich fasziniert, dass das, wenn man sich jetzt mit der man viele kommen jetzt nicht total angespannt. Man sagt den Leuten, setzt dich einfach mal versuchen Sie sich mal wirklich hinzusetzen, die Beine fest auf den Boden zu tun und dann wirklich aufrecht zu schauen und dann die Arme auf die Oberschenkel zu legen, mit den Handflächen nach oben die Augen zu schließen und dann mal einmal ganz tiefen, bewussten Atemzug zu nehmen. Ein und ausatmen. Wirklich sich dann sich einfach vorzustellen, dass man beim Einatmen positive Energie einatmen und Ausatmen den ganzen Mist quasi rauslässt. Ja, dann dauert das im Grunde genommen zehn Sekunden. Und wenn man das dann ich sag mal sechs Mal am Tag macht, ja, das ist dann eine Minute. Das ist eigentlich 1000 vielfaches sechzigstel des ganzen Tages. Das wird das Leben schon verändern, auch wenn sich das zu einfach anhört. Ja, das habe ich auch schon ganz, ganz oft erlebt. Die Dinge sind manchmal so einfach, dass man denkt das kann doch gar nicht wahr sein. Aber es ist tatsächlich so, wenn ich ruhiger. Also wenn ich auch meinen tiefen, bewussten Atemzug zwischendurch nehme, dann kann ich das schon echt so… Das ist wie so ein kleiner Reset-Knopf. Und ich habe dann an anderer Stelle auch noch ausgeführt. Das fand ich irgendwie auch so ein ganz interessantes Bild. Ja, wir sind ja alle unheimlich fixiert darauf, immer zwei Mal am Tag mindestens zwei Minuten Zähneputzen hier. Unsere elektrische Zahnbürste ist auch so eingestellt, dass dann immer so ein akustisches Signal erklingt, wenn die zwei Minuten vorbei sind. Ja, aber man kann sich ja auch mal zwei Minuten nach dem Zähne putzen hinsetzen und einfach bewusst tief ein und ausatmen. Zwei Minuten lang. Dann können zwei Minuten sehr lang sein. Aber man spürt dann einfach, weil man ist wirklich runtergekommen. Ja, man ist, man ist wirklich ruhiger, man ist wie auf so einem anderen, als hätte man sich selber auch so ein anderes Gleis gesetzt. Und dann kann man auch einfach einfacher durch den Alltag gehen und einfacher starten. 

Aber wenn ich eins bei diesem Podcast gelernt habe, dann ist Atmung das A und O, egal ob es irgendwelche Krankheiten um Schmerz geht. In jeder Podcast Folge kommt es vor. Atmen ist wirklich so effektiv. Und jetzt sagst du es auch für die Psyche. Das ist wirklich krass. Ich versuche das auch immer mehr. Ich habe auch gelernt immer in den Bauch ne. Bauchatmung und gerne durch die Nase. Also das ist in jeder Podcast Folge kommt es vor. Es ist echt einfach, wie du selbst sagst. Einfach und effektiv. Ja und das ist auch da hilft wahnsinnig. Was ich auch toll fand. Du hast einen. Schlägst du uns ein Notfallkoffer vor? Was packen wir denn da rein? Also, Notfallkoffer. Wenn wir gerade akut was haben.

Das ist auch in allen Kliniken und so, das macht man eigentlich dann überall gerne, wenn man den Leuten so was für die Erste Hilfe quasi an die Hand geben will. Aber es ist. Also ich finde es immer wirklich richtig schön, sich wirklich so ein tatsächliches kleines Köfferchen zu kaufen in meinetwegen auch in Spielwarenladen oder je nach Geschmack im Bauhaus. Was weiß ich, es ist aber egal, jedenfalls in so einem Baumarkt. Aber dass man etwas reintut für die fünf Sinne, weil man muss sich immer klar machen. Als ich bin ein ganz großer Fan der amerikanischen Autorin Gretchen Rubin, die hat auch zuletzt ein Buch geschrieben „Live in five Senses.“ Also das Leben in den fünf Sinnen. Ich weiß nicht, ob das schon übersetzt wurde, aber da führt sie das auch unheimlich toll aus, dass praktisch die fünf Sinne sind, praktisch das Tor zu unserer Welt, unserer Umwelt. Ja, und je intensiver wir das Gestalten und aus ich sag mal ausbauen, desto stärker sind wir immer verbunden mit der Welt im Hier und Jetzt. Und je stärker ich mich auf das Hier und Jetzt quasi auch konzentrieren und fokussieren kann, meine Energie und Aufmerksamkeit darauf lenken kann, desto mehr bin ich auch verbunden und desto weniger Bedeutung erlangen auch automatisch die, die die ganzen schwierigen Erfahrungen, die man bereits gemacht hat, irgendwelche traumatischen Erinnerungen und Erlebnisse und schlimme Sachen, die man so im Kopf hat. Und die fünf Sinne sind praktisch das das der Schlüssel dazu. Und wenn ich jetzt so ein Notfallkoffer irgendwas. Fangen wir mal an mit den Augen, ja, ich tu mir irgendein Foto rein von irgendwas, was ich so richtig schön finde, Was mich beruhigt. Man kann sich was zum Hören reintun, einfach eine Playlist reinlegen. Oder ich kann einen Stick reinlegen. Und wenn es dir nicht gut geht, dann mach sie hier sozusagen und die Musik an, weil ich. Weil ich weiß, dass die Musik liebe, weil die mich beruhigt. Man kann sich was reinlegen. Das ist vielleicht sogar für den Notfall das Wichtigste das Riechen, weil der Riechsinn unser ältester Sinn ist und auch am unmittelbarsten, am schnellsten funktioniert. Ich tu mir da ein kleines Stofftaschentuch rein und tu da mein Lieblingsparfüm drauf oder Rosenöl oder Lavendelöl oder meinetwegen irgendein Schnuffeltuch vom Hund oder so. Irgendwas, ja oder von, wenn man jung Mutter ist, als Baby ja was auch immer. Ja, also irgendwas Schönes. Dann was zum Anfassen. Eine ehemalige Patientin hat mal gesagt, sie hat so eine kleine, so eine klein, aus Mohairwolle Stola da reingetan sagt so, wenn ich mir das dann so umlege, dann fühle ich mich einfach total sicher und geborgen.

Und ein Handschmeichler oder irgendwas. Ein Stein oder so.

Genau, genau das ist auch noch wichtig. Genau das ist eine gute Idee. Irgendwas. So ein Handschmeichler, irgendwas, was man so anfassen kann, was einem dann darüber Beruhigung gibt. 

Schmecken haben wir noch, oder? Schmecken fehlt noch.

Genau. Schmecken.

Irgendwas zu essen.

Ein Teebeutel reintun oder irgendein Kakao. Es gibt ja auch diese Instant Geschichten, wo man sich dann so was anrühren kann. Oder Manche. Das ist so ein bisschen Soulfood, dass man sagt, man tut dann irgendwie so ein, wenn man das mag, so ein kleinen fertig Pudding oder sonst was. Ich will jetzt nicht über das Thema emotionales Essen sprechen. Ich will das jetzt hier nicht gerade pathologisieren an der Stelle, aber das ist also es geht jetzt nicht darum. Es geht einfach nur darum, dass man dann etwas zu sich nimmt, wo man so denkt, das gibt mir ein gutes Gefühl.

Es war noch ein Schlüssel, wo ich echt dachte, so ernsthaft, das hilft auch? Und zwar aufräumen. Du hast Marie, Marie Kondo, diese Aufräumexpertin Prinzip ja genommen und sagst okay, wenn wir unsere Wohnung aufräumen, geht es unserer Psyche auch besser, weil wir quasi innen drin auch aufräumen.

Ich finde die Frau total genial und sie beschreibt eben auch so, dieses Ende. Es geht ja nicht nur ums Aufräumen, ums Entrümpeln. Und sie hat halt begonnen vor 20 Jahren oder so. Eben Menschen dabei zu helfen, ihre Häuser nach einem bestimmten Schema zu entrümpeln. Und sie beschreibt dann in diesem Buch Magic Cleaning, dass sie im Grunde genommen die Frauen, die haben alle irgendwas. Also es waren fast immer Frauen, die haben alle irgendwas Grundlegendes an ihrem Leben verändert. Sie haben sich teilweise dann auch selbstständig gemacht. Die haben dann irgendwie abgenommen, die haben dann irgendwelche schwierige Beziehung beendet, was weiß ich. Also es ist im Grunde genommen so ein bisschen dieses Thema außen wie innen. Ja. Wenn ich in meiner äußeren Welt quasi Ordnung schaffe, dann wirkt sich das unmittelbar auch auf mein Inneres aus. Und ich, ich bin selber schon auch so, also ich habe so eine bestimmte Ordnung, aber ich weiß irgendwie schon so, dass es mir gut geht, wenn es, wenn die Sachen. Also wenn ich einfach was das ich mein Haus, meine Wohnung auf eine bestimmte Art und Weise so gestaltet sind oder wenn ich irgendwie ich kann mich so in eine krisenhafte Situation erinnern vor ein paar Jahren. Da dachte ich, ich kann irgendwie gar nicht mehr richtig klarsehen. Und dann habe ich irgendwie kurzerhand einfach die Fenster aus. Es ist jetzt echt kein Scherz. Mir ging es dann nachher viel besser. Ich habe gesagt Ja Jacob, wird sich wohl alles wieder klären und das kann man einfach auch mal ausprobieren. 

Das hat mich wirklich positiv überrascht und das werde ich ausprobieren, weil ich seit Jahren vorhabe auszumisten. Und dann bin ich gespannt, was danach mit mir passiert. Und dann noch ein Schlüssel. Den, den ich auch, den ich so oft schon gesehen habe, bei Instagram. Oder auch meinen Kindern beibringe. Glaubenssätze. Also so die heilende Kraft der Worte, was ja so simpel ist. Du schreibst, dass du da in der Klinik Patienten gehabt hast, die sagen das hat mir so geholfen mit Glaubenssätzen zu arbeiten, weil wir uns oft ja auch nicht so nett mit uns selbst umgehen und reden.

Ja, also das, das ist schon so. Also ich bin unheimlicher Fan von, ich sag mal so von der Macht und Kraft der Sprache. Das habe ich im Buch auch so ein bisschen ausgeführt zu erklären, der ist ja eine ganz, ganz tolle Traumatherapie Methode. Aber ich bin eigentlich dann vor mittlerweile zwölf Jahren mir noch eine Supervisorin gesucht habe und ging dann zu jemandem, zu Frau Doktor Schwachula aus Bonn. Das habe ich auch hier im Buch aufgeführt, also kannst du das auch ruhig erwähnen, weil sie nicht mehr richtig praktiziert. Aber sie sagte damals. Also Frau Jacobs, man kann das ja machen mit dem Erden, aber unsere schärfste Waffe ist immer noch das Wort, oder das ist es im Grunde genommen. Also Worte können wirklich heilen. Ja, ich kann einzelne Sätze aussprechen, die beim Gegenüber so viel bewirken im Positiven. Das ist echt absolut phänomenal. Ja, das sagen Leute uns auch oft auch. Ich frage eigentlich am Ende auch immer bei der Therapie. Was hat Ihnen denn am meisten geholfen? Und dann sagen die Leute oft, also ich bin praktisch immer überrascht. Dann sagen sie, was sie damals zu mir gesagt haben, das und das. Und ich kann mich da gar nicht dran erinnern. Und das hat dann aber so gesessen. Und das das ist im Grunde genommen wirklich, wirklich wie ein Schlüssel, der so ein Zimmer aufschließt. Auf einmal sieht man auch immer ganz, ganz tolle Sachen und denkt so: Ach, ich wusste gar nicht, dass ich hier habe oder dass ich überhaupt diesen Schatz in meinem Inneren habe oder so.

Was sind so? Was wäre mal ein Beispiel Glaubenssatz, den du uns mit auf den Weg geben kannst?  Den wir uns selbst sagen können, wenn es uns mal nicht gut geht?

Ja, also ich finde halt, das haben mir meine Töchter mir auch mal zurückgemeldet, dass sie es mit am besten fänden, dass ich ihnen beigebracht habe, so am nächsten Tag geht immer wieder die Sonne auf. Ja. Das ist auch für mich immer noch eigentlich so eine der wichtigsten Glaubenssätze, dass das ich mir sag ja, auch wenn es mal wirklich richtig schwierig ist und sich Probleme auftun und vor mir auftürmen, und so. Oder auch ich weiß, ich habe einen total schwierigen, anstrengenden Tag vor mir, wo das und das und das zu erledigen ist, was echt schwierig ist oder so, dann sage ich okay, irgendwann heute Abend, liege ich wieder im Bett und morgen früh geht die Sonne wieder auf.

Das klingt wirklich zu einfach, um das es wahr sein kann.

Genau. Sagen wir mal so es gibt ja auch für alles einen richtigen Zeitpunkt. Ich glaube, wenn jetzt Leute zu mir kommen und haben dann, und schildern ihre ganzen Probleme und wissen irgendwie nicht ein und aus und ich komm den dann mit Atmung und immer schön viel Wasser trinken, Sport machen uns oder morgen geht die Sonne wieder auf, dann fühlen sich ja fast verarscht und denken Hä, das kann doch nicht so einfach sein. Aber das interessante ist eben das. Also irgendwann kann man es dann anbringen und dann sitzt es auch richtig. Dann ist man vielleicht dann so aufgestellt mittlerweile, dass man das für sich auch so erkennen kann, dass es in seiner Einfachheit trotzdem total genial ist. Weißte? Das kann man aber am Anfang vielleicht einfach noch nicht so sehen. 

Ja, ja, sicherlich nicht, ne? Aber auch ein einfacher Schlüssel ist bei dir im Buch die radikale Akzeptanz und das fand ich auch interessant, weil ja, wenn wir akzeptieren und unsere Situation so annehmen, so beschissen sie auch gerade ist, geht es uns auch schon besser. Aber ganz oft schaffen wir das ja nicht, weil es ja so schwierig ist. Kannst du ein Beispiel geben? Wie schaffen wir es denn unsere ich sag mal wirklich beschissen Situation anzunehmen, ohne uns nicht nur die ganze Zeit zu bedauern und zu bemitleiden. 

Also sagen wir mal so, das ist im Grunde genommen trotz allem immer auch so ein bisschen theoretisch. Radikale Akzeptanz, ich sage jetzt mal ein ganz, ganz krasses hartes Beispiel, jemand stirbt. Also ich erfahre, dass jemand, den ich liebe oder der mir sehr nahe steht gestorben ist, ja. Dann kann ich sagen okay, ich kanns ja nicht mehr ändern, dann muss ich das jetzt akzeptieren. Gar kein Problem. So, es geht. Das Leben geht weiter. Das ist ja vollkommener Schwachsinn, das geht ja nicht. Natürlich braucht man irgendwie dann absolut Zeit, um das zu verarbeiten und zu verdauen und so. Es geht glaube ich mehr darum zu verstehen, dass es am Ende immer ein Prozess ist und dass also radikale Akzeptanz der Kern dessen bedeutet für mich, dass man auf jeden Fall sozusagen, mindestens mittel- und langfristig versuchen sollte zu akzeptieren, dass Dinge, die vorbei sind, einfach vorbei sind.  Man kann sie einfach nicht mehr ändern. Was geschehen ist, ist geschehen, auch wenn ich irgendwas vermeintlicherweise falsch gemacht habe. Verkehrt gemacht habe, mir irgendwas auf eine Art und Weise gehandelt habe, die ich im Nachhinein auch selbst nicht mehr verstehen kann oder für die ich mich auch selber vielleicht verurteile. Ich muss einfach versuchen zu verstehen, dass ich es zu dem Zeitpunkt so gemacht habe, weil ich es einfach nicht besser wusste, nicht anders konnte und dann da daran dann quasi Energie verstecken, dass man sich immer wieder Vorwürfe macht und immer wieder Schuldgefühle sozusagen, ja füttert, wenn man so will. Ja, das macht die Sache ja nicht besser. Schuldgefühle in diesem Fall machen die Sache ja nur schlimmer und nicht besser. Und ich muss dann irgendwie versuchen zu sagen, ich muss einfach annehmen, dass es so ist, wie es ist oder so war, so war wie es war. Und ich kann es irgendwie versuchen, meine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was jetzt gerade vor mir liegt, weil jetzt im Grunde genommen ist der Tag, der gerade vor mir liegt, immer der einzig wirklich entscheidende. Ja, das ist ja wirklich so, das Leben ist im Grunde genommen immer nur jetzt. Die Vergangenheit ist auf irgendeine Art ja auch in gewisser Weise eine Illusion. Wie ich die Vergangenheit beurteile, hängt ja ein ganz, ganz starkem Maße davon ab, wie es mir heute geht. Wenn es mir heute gut geht, dann schließe ich in gewisser Weise auch mal in Frieden mit der Vergangenheit. Dann kann ich sagen ja, okay, das und das was war schwierig, aber hat mich halt zu der gemacht, die ich heute bin und heute ist ja alles gut, also kann ich meinen Frieden damit schließen. Wenn es mir aber im hier und jetzt nicht gut geht, dann ist das auf einmal auch alles ganz furchtbar, was in der Vergangenheit war. Und ich glaube zu versuchen, das in dem Sinne hinter sich zu lassen, dass man sagt, es ist halt vorbei, aber ich kann jetzt hier und jetzt, ich kann praktisch jeden einzelnen Tag auf viele Entscheidungen treffen, auch kleine Mini Entscheidungen treffen. Mache ich jetzt dies oder mache ich das? Mache ich das? Mache ich das so, wie es wie es immer gemacht habe? Oder versuche ich auch mal vielleicht neue Wege einzuschlagen oder was Neues auszuprobieren und darüber mich irgendwie weiterzuentwickeln? Dann merke ich auch, dass ich wieder die Energie kriege, die ich brauche, um mein Leben irgendwie wirklich produktiv, konstruktiv, kreativ zu gestalten. Ne, das ist im Grunde genommen setzt die Kräfte frei. Wenn ich wirklich die Sachen, wenn es mir gelingen kann, Dinge hinter mir zu lassen oder zu akzeptieren, dass das ich es nicht mehr ändern kann, was damals geschehen ist, dann kann ich mich viel, viel stärker auf das Hier und Jetzt konzentrieren und fokussieren. 

Die holt uns gerne immer wieder in die Vergangenheit und ist halt auch oft präsent im Kopf

Genau. Das will ich auch für mich persönlich auch akzeptieren. Aber niemand ist davor gefeit, dass ihn die Dinge nicht davon noch mal wieder einholen, die man vermeintlicherweise überwunden hatte, verarbeitet hatte und so dann so ist das Leben eben nicht. Das Leben ist ebenso, dass es immer irgendwelche Schwankungen gibt. Ja, für die einen vielleicht mehr, für die anderen weniger. Aber am Ende ist es immer so, dass alles letztendlich hört sich das ein bisschen blumig an, aber es ist tatsächlich ja so, dass es alles immer im Fluss ist. Wenn Leute noch mal anfangen, sagen Ich glaube, ich brauche doch nochmal Ihre Hilfe, müsste, glaube ich, noch eine Psychotherapie machen. Die sind dann meist drei Jahre nicht mehr da gewesen. Dann kommen die und dann ist es in 80 % der Fälle mit eins, zwei, drei Stunden getan, weil denen dann auf einmal alles wieder einfällt. Ach ja, stimmt ja genau. Ja, genau. Ich kann mich an alles erinnern, als würde man genau den Schlüssel geben und man schießt ein Zimmer auf und sieht das alles wieder. 

Ja, ich glaube auch, das Buch kann man auch zehnmal lesen und hat die Hälfte schon wieder vergessen, weil so viel da drinsteckt. Und weil wir ja einfach Menschen sind, die gar nicht so schnell alles verändern können. Ich frag mich gerade, wenn ich jetzt versuche, im Alltag zu integrieren und ich brauche Veränderung, weil es mir gerade einfach nicht gut geht. Wie viel Zeit sollten wir uns denn selber geben, bis wir was merken? Bis eine Veränderung da ist, wenn wir jetzt nicht alle 27 Schlüssel, aber zumindest ein paar davon versuchen, den Alltag zu integrieren. 

Na ja, also ich glaube, dass das ist eine ganz wichtige Frage, weil Veränderungen sind am Ende immer wirklich richtig langfristig. Na, ich sage auch immer zu den Leuten, die kommen dann, sagen wir sind 50 Jahre alt und kommen da mit ihren Problemen und manchmal hängt da ein riesengroßer Rattenschwanz hintendran. Und dann ja, entwickle ich mit denen gemeinsam so eine Art Konzept dafür, wie sie mit den Sachen umgehen können, wie es sie mit ihrem Leben irgendwie anders zurechtkommen und so. Dann sagen sie oft nach drei, vier Stunden, es hat sich ja noch gar nicht so richtig was getan. Ja, dann denke ich immer, was sich über 50 Jahre quasi, oder 40 oder 80 oder wie viel auch immer eingeschliffen hat, das ist ja unmöglich, das innerhalb kürzester Zeit so rauszukriegen. Ja, man brauch am Ende immer lange für Veränderungen. Ja, das ist eine Illusion anzunehmen, selbst wenn man das Gefühl hat, Ah, jetzt habe ich die Große. Es ist im Grunde wie so eine Art Erleuchtung, jetzt hab ich's endlich verstanden. Und dann, das hält dann von jetzt bis heute Mittag so ungefähr. Ja, es geht alles immer über die Wiederholung. Ja, man muss die Dinge wirklich, das ist wirklich das A und O ja, dass man sich immer wieder ganz geduldig klar macht, okay, pass auf, du kannst es einfach nicht von heut auf morgen ändern, gibt dir einfach Zeit. Ja, mach einfach wirklich eins nach dem anderen und guck immer wieder meinetwegen auch neu und sei geduldig mit dir selbst. Das geht manchen dann nicht schnell genug, aber man kann die Sachen eben auch nicht wirklich erzwingen. Man kann halt nur versuchen am Ball zu bleiben und immer wieder dranzubleiben, und sich immer wieder klar zu machen, dass es am Ende auch niemals umsonst ist, was man, was man schon quasi an seelischer Arbeit geleistet hat. Ja, es ist nichts verloren.

Heißt du würdest. Würdest du uns empfehlen, jetzt mit dem Buch umzugehen? Nehmen wir erst mal drei Kapitel, also drei Schlüssel und dann machen wir weiter und versuchen es eher so langsam zu etablieren? Weil ich habe das Buch erst ganz gelesen, aber die Hälfte auch schon wieder vergessen. Also bei vielen Dingen dazu. Ja, ja, kenne ich, weiß ich, aber ich schaffe es halt, das nicht umzusetzen. Ich weiß wie du sagst, seit Ewigkeiten, dass es besser ist, mit mir selber nett umzugehen, dass ich alles akzeptieren will. Da sind so viele Dinge drin, wo ich denke, weiß ich, aber es fällt mir schwer, das umzusetzen.

Tatsächlich haben mir schon relativ viele Leute so zurückgemeldet, also ohne, dass ich nachgefragt habe, also quasi spontan, dass sie das an irgendeiner X-beliebigen Stelle oft schon aufgeschlagen haben und das einfach sich noch mal in Erinnerung gerufen haben, was dann jetzt stand, nachdem sie es einmal gelesen haben oder meinetwegen auch quergelesen haben. Und dass man im Grunde genommen praktisch immer, also mit allen am Ende irgendwas anfangen kann. Aber wenn man jetzt, es hängt auch vielleicht davon ab, ob man jetzt schon so ein bisschen was an Vorkenntnis hat oder nicht. Wenn man sich so grob orientieren will und hat dann nur kleine Berührungspunkte. Ich glaube, dann kann man es einmal lesen und dann sich einfach da auch von seinem Gefühl leiten lassen und überlegen. Es ist vielleicht auch ein bisschen Frage des Naturells, äh, wo? Womit will man jetzt primär arbeiten oder wovon ist man auch primär angesprochen? Also ich würde mal sagen, so diese ersten neun Schlüssel, da kann wahrscheinlich wirklich jeder was mit anfangen. Oder die sind glaube ich wirklich so allgemeingültig. Wobei die Sachen die ich später ausführe auf irgendeine Art ja auch. Aber das ist diese ersten neun sind praktisch, wie so eine Art Basis und ja und das andere ist dann sagen wir so ich glaube das, da würde ich irgendwie keine ganz eindeutige, klare Empfehlung abgeben wollen, sondern wird sagen, Guck einfach oder gucken Sie einfach was, was sie primär da anspricht oder wo Sie denken, das ist für mich irgendwie ein wirklich sehr, sehr wichtiges Thema.

Und dann aber sehr geduldig mit sich selbst sein, bis man das verinnerlicht hat.

Ja auf jeden Fall. Das ist schwer.

Das beruhigt mich doch, dass du es auch nicht immer hinkriegst. Weil klar, es ist immer einfacher es deinen Patienten zu erzählen, als es selbst umzusetzen.

Ja, ja genau das sage ich auch immer. Ich muss immer: “You have got to practise what you preach” das versuche ich schon. 

Das wird auch ein lebenslanger Prozess, bei uns allen. Was mir jetzt noch wichtig wäre zu fragen wann ist der Moment, wo du sagst, okay, jemand braucht professionelle Hilfe. Das reicht mit dem Buch hier nicht. 

Ich meine, es ist vielleicht wirklich so, wenn man das Buch jetzt so liest und findet sich auch vielleicht darin wieder und also auch in dem Kapitel, wo ich dann beschreibe, wer wirklich Hilfe braucht, ja, dann, dann sollte man das schon auch ernsthaft machen. Da habe ich aber ja auch konkret noch sogar beschrieben, wie man da noch wirklich vorgehen sollte, damit man auch wirklich jemanden findet, wenn man wirklich hartnäckig ist. Was natürlich auch einigen Leuten schwerfällt. Das ist natürlich noch mal ein gesondert problematisches Thema, dass eben die Leute, die wirklich richtig schlecht dran sind, vielleicht auch gar nicht die Energie haben, sich überhaupt ans Telefon zu hängen und hartnäckig zu sein oder so. Ja, das ist, das ist wirklich noch mal ein ganz schwieriges Kapitel.

Aber dann hilft es ja wieder, wie wir am Anfang gesagt haben, mit jemandem reden, der dann vielleicht für einen das Telefonieren übernehmen kann, oder einen begleitet.

Ja, genau. Genau. Ich weiß, es war immer früher so, ja, es hieß dann immer. Ja, Sie müssen schon selbst anrufen, oder. Wie sie rufen für ihren Mann an? Kann der nicht selbst anrufen? oder so. Aber man muss dann, da bin ich irgendwie auch total tolerant geworden oder wenn man so will, schmerzfrei. Das ich denke jeder macht es ja so, wie er kann. Und wenn, wenn dann jemand für jemand anders anruft, dann, dann denke ich mal, ist derjenige vielleicht noch nicht in der Lage dazu. 

Ja. Birgit, ich habe so viel gelernt jetzt im Gespräch und vor allen Dingen auch in deinem Buch und werde es immer wieder mal zur Hand nehmen und an dich denken. Hast du am Ende noch so drei schnelle kleine Tipps, die du uns mit auf den Weg geben kannst, wo wir in Zukunft an dich denken, wenn es uns mal nicht gut geht, was wir, was wir direkt umsetzen können und wissen, okay, wenn wir das jetzt machen, außer. Also atmen ist glaube ich wahrscheinlich schon mal Tipp Nummer eins oder was würden so sagen? Was wären die drei Tipps

Doch. Doch. Das Atmen, dann halt der Notfallkoffer. Das ist auch wirklich ganz wichtig. Und dann denke ich mal schon so generell, ja vielleicht so dieser wichtigste Glaubenssatz ist am Ende dann doch letztendlich:  Vertraue einfach.  Vertrau einfach darauf, dass auch das, was dir da widerfährt, dir am Ende dann auf irgendeine Art zum Guten reicht, auch wenn du es noch nicht packen kannst oder greifen kannst. Aber das ist schon auch. Über viele Dinge habe ich ja jetzt gar nicht gesprochen, aber so diese Krankheit als Weg sozusagen. Wobei ich es mir auch mir schon vorstellen kann, dass es teilweise problematisch ist. Und wenn es dann so, so Bücher gibt in so Symptomlexikon man und man schlägt das auf. Na, dann steht da was weiß ich, man hat Mundgeruch. Ja okay, stinkt zum Himmel oder so, das finde ich irgendwie auch teilweise ein bisschen zu plakativ. Aber wenn ich mir davon. Wenn ich davon ausgehe, wenn ich jetzt zum Beispiel eine schwere Depression habe oder auch eine schwere Angst Erkrankung. Es zeigt mir praktisch den Weg zu meinem Inneren, wenn ich bereit bin den zu gehen und wenn ich den mit professioneller Hilfe gehe, dann bin ich da glaube ich ganz gut aufgestellt und dann kann die Depression mir den Weg dahin zeigen, wo es wehtut und wo dann noch die Heilung eigentlich erfolgen muss. Ja, dass ich anfange, nicht mit mir selber wirklich noch mal auf einer anderen Ebene auseinanderzusetzen, als bisher und darüber dann auch wirklich vielleicht sogar runder, glücklicher, gesünder leben kann danach ja.

Ja, dann nehmen wir den Glaubenssatz zum Schluss quasi: Ich vertraue auf mich selbst. Ist der, passt der so?

Ja, ich vertraue, ich vertraue. Ich vertraue auf mein Schicksal, meinen Weg und darauf, dass es nicht umsonst ist. Ja, das ist ja auch ein ganz, ganz wichtige Sache. Frei nach dem Motto Nichts ist so schlimm, dass es nicht auch für irgendwas gut ist. Das ist aber noch mal wirklich ein gesondertes Thema. Da kann man noch mal einen ganzen Podcast drüber machen. 

Ja, es ist wirklich das, In dem Buch steckt so viel drin deswegen. Wir haben jetzt nur ganz, ganz wenig anreißen können und oberflächlich konnten wir nur bleiben. Aber hat mir sehr viel gebracht und euch hoffentlich auch. Ganz, ganz lieben Dank Birgit. 

Ja, danke Andy, es war ein super Gespräch. Es war echt eine ganz tolle Gelegenheit für mich, dass alles noch mal so ein bisschen vorzustellen und du super Fragen gestellt hat. Hat richtig Spaß gemacht. 

Ach schön, das freut mich sehr.

Das war KERNgesund für heute. Vielen Dank fürs Dranbleiben und Zuhören. Wenn ihr keine Folge verpassen wollt, dann abonniert doch den Kanal und lasst uns gerne eine Bewertung da. Und wenn ihr Fragen, Wünsche oder Anregungen habt, schreibt uns gerne eine Mail an audio@thieme.de
Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal!

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