Bewegung, Rauchverzicht, gesundes Essen, Normalgewicht, Entspannung: Mit diesen fünf Maßnahmen kann jeder selbst seinen Blutdruck beeinflussen – präventiv und therapeutisch.
Eine neue Global-Burden-of-Diseases-Studie [1] zeigt weltweit eine dramatisch ansteigende Schlaganfall-bedingte Krankheitslast. Bemerkenswert ist der relative Anstieg in jüngeren Altersgruppen unter 70 Jahren.
Klimaschutz ist Gesundheitsschutz: Deutschland braucht eine nationale Strategie für eine klimafreundliche Gesundheitsversorgung, forderten die Abgeordneten auf dem 125. Deutschen Ärztetag.
BrainFit-Nutrition und AroMaDem: Die Carstens-Stiftung fördert zwei innovative Projekte, die Möglichkeiten der Komplementärmedizin bei Demenz untersuchen, mit je 400 000 Euro.
Lebensstilfaktoren wie veränderte soziale Gewohnheiten, weniger Bewegung, erhöhter emotionaler Stress und erhöhte Leistungsanforderungen in der Schule werden für die Zunahme verantwortlich gemacht, berichtete PD Dr. Gudrun Goßrau auf dem Deutschen Schmerzkongress 2021.
Bewegungsmangel und unausgewogene Ernährung stehen seit längerem im Verdacht, das Demenzrisiko zu erhöhen. Eine aktuelle Studie ergab, dass dadurch die Neubildung von Hirnzellen beeinträchtigt werden könnte.
Durch die Anpassung der Ernährung auf das Individuum – gewissermaßen geprägt durch die Blaupause des Humangenoms – soll Krankheiten vorgebeugt und das Wohlbefinden gesteigert werden. Doch wie weit ist die Wissenschaft und wie lassen sich personalisierte Ernährungskonzepte in den Alltag integrieren?
Infolge des coronabedingten Lockdowns und der dadurch entfallenen Schul- oder Kitaverpflegung habe sich die Situation weiter verschärft, erklärt Prof. Hans Konrad Biesalski in der Zeitschrift Aktuelle Ernährungsmedizin.
Die Prävention nicht übertragbarer Krankheiten wie Diabetes Typ 2 muss von der Politik ebenso aktiv vorangetrieben werden, wie derzeit die COVID-19-Prävention.