Aminosäuren sind Eiweißbausteine, die wesentliche Aufgaben im Stoffwechsel erfüllen. Eine gezielte Optimierung der Ernährung kann helfen, gesund zu bleiben und bei Krankheit unterstützend zu intervenieren.
Das Mikrobiom der Lunge steuert die Anfälligkeit des Gehirns, eine zerstörerische Autoimmunentzündung zu entwickeln. Das konnten Wissenschaftler*innen des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple-Sklerose-Forschung an Modellen für Multiple Sklerose zeigen.
Dr. Erfan Ahadzadeh Ghanad und sein Team von der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikum Mannheim gehen der Frage nach, ob sich durch Akupunktur postoperative Beschwerden verringern lassen.
Zwölf Experten haben den Stand der Wissenschaft zum Einfluss psychosozialer Risikofaktoren auf eine Herzinsuffizienz erarbeitet. Das Fazit: Diese Faktoren werden unterschätzt und sollten angemessen behandelt werden. In einem Positionspapier zeigen sie auf, wie die Versorgung verbessert werden kann.
Die Ernährung spielt in der Behandlung von Patient*innen oft nicht die wichtige Rolle, die ihr zukommt. Das möchte die neue Arbeitsgemeinschaft EMET ändern: Die Allianz will den Zugang zur Ernährungstherapie für Betroffene verbessern und die Qualität ernährungstherapeutischer Leistungen im Gesundheitswesen sichern.
50 % der Deutschen haben bereits Erfahrungen mit Komplementärmedizin oder nutzen sie regelmäßig, haben bisherige Untersuchungen gezeigt. Eine Umfrage an baden-württembergischen Unikliniken hat ergeben, dass knapp die Hälfte der Patient*innen komplementäre Verfahren anwenden, aber nur 16 Prozent mit ihrer behandelnden Ärzt*in darüber sprechen.
Magersucht und Bulimie gelten in der Öffentlichkeit als Frauenerkrankungen. Dabei betreffen schätzungsweise 25-30 Prozent der Essstörungsdiagnosen Männer.
Die Fachgesellschaften empfehlen für Schwangere eine zusätzliche Einnahme von Jod und Folsäure. Folsäure sollte bereits bei der Planung einer Schwangerschaft substituiert werden. Das aktualiserte Merkblatt des BfR gibt Tipps für die Praxis.
Cytisi scoparii herba – das Besenginsterkraut – wird traditionell bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden, Ödemen, Hypertonie und Herzrhythmusstörungen angewendet. Klinische Studien stehen allerdings noch aus.
Diabetes erhöht das Risiko für Erektionsstörungen bei Männern. Allerdings bestehen Unterschiede zwischen den verschiedenen Diabetes-Subtypen, stellte eine Untersuchung des Deutschen Diabetes-Zentrums fest.