Chinesische MedizinDas TCM-Verständnis von Kontrakturen

Die TCM interpretiert Kontrakturen anhand von Leitsymptomen und Befunden. Akupunktur und chinesische Kräuter können therapiebegleitend Symptome lindern. 

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Hände mit Dupuytren-Kontraktur
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Bei Morbus Dupuytren beruht die Kontraktur auf pathologischen Veränderungen der Palmaraponeurose. In der TCM wird sie mit Schleim-Feuchtigkeit mit Blut-Stase, Leber- und Nieren-Mangel assoziiert.

Kontrakturen sind pathologische Verkürzungen von Muskeln, Sehnen, Faszien oder Gelenkkapseln. Sie stellen in der klinischen Praxis eine interdisziplinäre Herausforderung dar. In der westlichen evidenzbasierten Medizin werden sie primär als biomechanisches Problem betrachtet. Die Behandlung erfolgt symptomorientiert mit Medikamenten wie Muskelrelaxanzien, Analgetika, Physiotherapie oder chirurgischen Verfahren.

Im Gegensatz zur evidenzbasierten Medizin interpretiert die TCM Kontrakturen aus ihrer traditionellen Sichtweise als Ausdruck systemischer Ungleichgewichte. Sie fasst disparate Erkrankungen mit ähnlichen zugrundeliegenden Mustern zusammen.

Der Artikel systematisiert die häufigsten kontrakturbildenden Erkrankungen aus Perspektive der TCM und beleuchtet TCM-spezifische Behandlungsansätze gemäß der Expertise der Autorin.

Pathophysiologie von Kontrakturen aus TCM-Sicht

In der TCM werden Sehnen und Muskeln dem Leber-Funktionskreis zugeordnet: Die Leber speichert das Blut (Xue) und nährt damit die Sehnen (Jin). Ein Leber-Blut-Mangel wird nach TCM-Ver-ständnis als Ursache mangelnder Ernährung der Sehnen verstanden, was sich in Steifheit, Krämpfen oder Kontrakturen äußern kann. Parallel reguliert die Niere durch ihre Jing-Speicherfunktion (Jing = Essenz) die grundlegende Gewebeintegrität und Regenerationsfähigkeit. Die Milz als Quelle von Qi und Blut bildet die materielle Grundlage für alle Gewebe.

Die entsprechenden TCM-Pathomechanismen im Überblick:

  • Leber-Blut-Mangel: Ungenügende Ernährung führt zu Trockenheit und Verkürzung.
  • Nieren-Jing-Mangel: Mangelnde Grundsubstanz verursacht Degeneration und Steifheit.
  • Qi- und Blut-Stagnation: Nach Trauma oder Überlastung entstehen Blockaden und Verhärtungen.
  • Wind-Kälte-Feuchtigkeit: Exogene pathogene Faktoren blockieren die Meridiane.
  • Innerer Wind (oft aus Leber-Yin-Mangel): Unwillkürliche Kontraktionen und Spastik
  • Schleim-Ansammlung: Knoten- und Strangbildung (z. B. bei Morbus Dupuytren)

Diagnostik: Klinische Leitsymptome nach Mustern

Eine Übersicht über die traditionelle Diagnostik kontrakturbildender Syndrome inkl. Pathophysiologie, Leitsymptomen sowie Zungen- und Pulsbefund aus TCM-Sicht zeigt die folgende Tabelle:

Syndrom (TCMPathophysiologieLeitsymptomeZunge und Puls
Leber-Blut-MangelSehnen werden nicht „befeuchtet“ und verlieren Elastizität.Kontrakturen, Muskelkrämpfe, Taubheitsgefühl, brüchige Nägel, verschwommenes SehenZunge: blass, dünner Belag; Puls: dünn
Nieren-Jing-MangelMangel an „Ur-Essenz“; betrifft Knochen, Mark und Gehirn.Schwäche der Beine/Knie, Entwicklungsverzögerung (bei ICP), Tinnitus, Schwindel, vorzeitiges AlternZunge: blass oder rot (bei Yin-Mangel); Puls: schwach
Qi- und Blut-Stagnationmechanische Blockade des Flusses in den Leitbahnenstechende, fixierte Schmerzen, dunkle Verfärbungen der Haut, harte Schwellungen, fixierte KontrakturenZunge: dunkel/violett, gestaute Venen; Puls: saitenförmig
Wind-Kälte-FeuchtigkeitÄußere Faktoren dringen in die Gelenke ein (Bi-Syndrom).Schweregefühl, Verschlimmerung bei Wetterumschwung, Schwellung, Kältegefühl im Gelenk, SteifigkeitZunge: weißer, klebriger Belag; Puls: oberflächlich und gespannt
Innerer Windplötzliche Bewegung oder extreme Spastik (oft durch Leber-Disharmonie)Zittern, Ticks, plötzliche Lähmungen, spastische Krämpfe, Schiefhals, EpilepsieZunge: oft zittrig oder abweichend; Puls: saitenförmig und schnell
Schleim-AnsammlungTrübe Substanzen blockieren die Kanäle und Orifizien (natürliche Körper- bzw. Organöffnungen)Taubheit, vernebeltes Gefühl im Kopf, weiche Knoten unter der Haut, Bewegungslosigkeit bei LähmungZunge: geschwollen, dicker/fettiger Belag; Puls: schlüpfrig

Behandlungskonzepte aus der TCM

Im Folgenden stelle ich Ihnen Behandlungsansätze zu den häufigsten kontrakturbildenden Erkrankungen vor. Sie entsprechen meiner Vorgehensweise in der Praxis und orientieren sich an den in der TCM beschriebenen Wirkweisen.

Merke: Bei den beschriebenen Erkrankungen handelt es sich vermehrt um nach heutigem Kenntnisstand nicht heilbare bis schwerste Erkrankungen, die Therapie konzentriert sich also auf die Begleitung. Für die Patientenversorgung empfiehlt sich eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachärzten und Physiotherapeuten.

Neurologisch bedingte Erkrankungen

Schlaganfall (Zhong Feng) mit Hemiplegie

TCM-Muster: Wind-Blockade der Meridiane mit plötzlichem Auftreten des Symptomes, Qi- und Blut-Stagnation mit kalten und bläulich verfärbten Extremitäten, oft mit Schleim-Blockade (Tan) mit dick belegter Zunge

Typische Kontrakturen: spastische Lähmungen, Faustschluss, Equinovarus-Stellung

Akupunktur:

  • Lokale Punkte: DI 15, 3E 14 für Schulter, DI 11 für Ellbogen, GB 34 für spastische Beine
  • Distale Punkte: LE 3 zur Wind-Beruhigung, MI 10 + MI 6 zur Blut-Bewegung und -Nährung
  • Besondere Punkte: DU 26 als wichtigster Wiederbelebungspunkt, speziell bei Steifigkeit der Wirbelsäule

Kräutertherapie:

  • Grundrezeptur: Bu Yang Huan Wu Tang, um das Yang und Qi zu tonisieren
  • Modifikationen: bei Schleim + Dan Nan Xing, Ban Xia; bei starken Kontrakturen + Quan Xie, Wu Shao She (Wind-beruhigend)
  • Äußere Anwendung: Kräuterkompressen mit Hong Hua, Tao Ren, Ru Xiang zur lokalen Durchblutungsförderung

Zerebralparese

TCM-Muster: angeborener Nieren-Jing-Mangel, nicht entwickelndes Gehirn

Typische Kontrakturen: spastische Diparese/Tetraparese, Beinad-duktoren-Spastik

Akupunktur:

  • Körperakupunktur: DU 20 für Gehirnentwicklung, BL 23 + BL 52 für Nierenstärkung
  • Extrapunkte: EX-HN1 zur Intelligenzentwicklung, GB 39 für Markentwicklung

Kräutertherapie:

  • Grundrezeptur: Liu Wei Di Huang Wan als Basis, um Nierenund Leber-Yin aufzubauen
  • Zusätze: Shi Chang Pu, Yuan Zhi zur Öffnung der Orifizien; Yi Mu Cao, Ji Xue Teng zur Blut-Bewegung

Multiple Sklerose/ALS (Wei Zheng)

TCM-Muster: Nieren-Jing-Mangel, Milz-Qi-Schwäche, Leber-BlutMangel mit innerem Wind

Typische Kontrakturen: progressive Spastik, Beugekontrakturen

Akupunktur:

  • Wurzelbehandlung: BL 23, BL 20, MI 6, um Nieren und Milz aufzubauen
  • Symptomatisch: GB 34 für Sehnen, GB 20 zur Wind-Beruhigung
  • Ohr-Akupunktur: Shenmen, Niere, Leber, betroffene Regionen

Kräutertherapie:

  • Rezeptur: Zuo Gui Wan (Stärkung des Yin und der Nierenessenz Jing) + Bu Zhong Yi Qi Tang (Stärkung des Mitte-stützen-des Qis)
  • Modifikation: Bei Spastik + Gou Teng, Tian Ma; bei Muskelschwund + Huang Qi, Dang Shen

Parkinson-Syndrom

TCM-Muster: Leber-Wind, Nieren-Jing-Mangel, Blut-Mangel

Typische Kontrakturen: Beugehaltung, „Zahnradphänomen“

Akupunktur:

  • Windberuhigend: LE 3, GB 20, DI 11
  • Nierenstärkend: N 3, BL 23
  • Blutaufbauend: MI 10, M 36
  • Lokale Kontrakturen: Ashi-Punkte in kontrahierten Muskeln

Kräutertherapie:

  • Grundrezeptur: Zhen Gan Xi Feng Tang (leberberuhigendes und windstillendes Dekokt)
  • Häufige Zusätze: Gou Teng, Tian Ma, Bai Ji Li bei Tremor; Du Zhong, Xu Duan bei Rückensteifheit

Rheumatologisch-entzündliche Erkrankungen

Rheumatoide Arthritis

TCM-Muster: Wind-Kälte-Feuchtigkeit mit Hitze-Transformation

Typische Kontrakturen: Schwanenhalsdeformität, Ulnardeviation, Kniebeugekontrakturen

Akupunktur:

  • Lokale Punkte: Je nach betroffenem Gelenk + Ashi-Punkte
  • Meridianregulation: DI 4 + LE 3 = „Die Vier Tore“
  • Spezifisch: M 36 + MI 9 zur Feuchtigkeitsausleitung
  • Moxibustion: Ausleitung der Kälte und yangaufbauende Punkteauswahl je nach betroffenem Gelenk

Kräutertherapie:

  • Akutphase (Hitze): Bai Hu Jia Gui Zhi Tang
  • chronische Phase: Du Huo Ji Sheng Tang (vertreibt Wind-Kälte-Feuchtigkeit, stärkt Leber und Niere)
  • äußerlich: Kräuterbäder mit Gui Zhi, Qiang Huo, Wei Ling Xian

Morbus Bechterew

TCM-Muster: Nieren-Yang-Mangel, Kälte-Feuchtigkeit in den Knochen

Typische Kontrakturen: Bambusstabwirbelsäule, Hüftbeugekontrakturen

Akupunktur:

  • Du-Mai-Punkte: DU 4, DU 14, DU 3 zur Yang-Stärkung
  • Lokale Punkte: BL 23 zur Nierenstärkung, BL 25 zur Stärkung der unteren Extremitäten
  • Moxibustion: direkte Moxa auf 4, indirekt entlang der Wirbelsäule

Kräutertherapie:

  • Rezeptur: You Gui Wan für Nieren-Yang Stärkung
  • Modifikation: + Du Huo, Xu Duan, Sang Ji Sheng für Sehnen/Knochen
  • Äußerlich: Moxa-Öl-Massage entlang der Wirbelsäule

Orthopädisch-traumatologische Ursachen

Morbus Dupuytren

TCM-Muster: Schleim-Feuchtigkeit mit Blut-Stase, Leber- und Nieren-Mangel

Typische Kontrakturen: Beugekontraktur der 4. und 5. Finger

Akupunktur:

  • Lokale Punkte: Ashi-Punkte entlang der Stränge, PE 7, HE 7
  • Meridianpunkte: PE 8 auf der Palmarseite, 3E 3 auf Dorsalseite
  • Distale Punkte: LE 3 für Leber, MI 6 für Blutaufbau

Kräutertherapie:

  • Rezeptur: Er Chen Tang zur Schleimlösung + Tao Hong Si Wu Tang für Blutaufbau und zum Lösen von Stau
  • Äußerlich: Kräuterkompressen mit Hong Hua, Ru Xiang, Mo Yao

Arthrofibrose

TCM-Muster: Posttraumatische/operative Blut-Stase, Qi-Stagnation

Typische Kontrakturen: Gelenksteife nach Knie-TEP, Schultersteife

Akupunktur:

  • Um das Gelenk: Ashi-Punkte im Narbengewebe
  • Distal: Punkte zur Blut-Bewegung (MI 10, BL 17)
  • Bewegungspunkte: GB 34 für Sehnen

Kräutertherapie:

  • Rezeptur: Tao Hong Si Wu Tang + Die Da Wan („knochensetzende“ und sehnenbelebende Pille)
  • Äußerlich: Kräuterkompressen mit Ru Xiang, Mo Yao, Xue Jie

Weitere Erkrankungen mit Kontrakturneigung

Diabetes mellitus (Xiao Ke) mit Kontrakturen

TCM-Muster: Yin-Mangel mit innerer Hitze, Qi- und Blut-Mangel.

Typische Kontrakturen: Diabetische Cheiropathie, „Prayer Sign“

Akupunktur:

  • Yin-nährend: MI 6, N 6, LU 9
  • Blutnährend: MI 10, BL 17
  • Lokal an Händen: Baxie (EX-UE 9), Ashi-Punkte

Kräutertherapie:

  • Grundrezeptur: Liu Wei Di Huang Wan (für Yin-Mangel)
  • Bei Neuropathie: + Ji Xue Teng, Dan Shen, Wei Ling Xian
  • Äußerlich: Kräuterbäder mit Gui Zhi, Hong Hua zur Durchblutungsförderung

Fibromyalgie (Tong Feng) mit Kontrakturen

TCM-Muster: Leber-Qi-Stagnation, Milz-Qi-Schwäche, Herz-BlutMangel

Typische Kontrakturen: myofasziale Dysfunktionen, TriggerPoint-bedingte Einschränkungen.

Akupunktur:

  • Shen-Beruhigung: HE 7, PE 6, EX-HN 3 (Yintang)
  • Leber-Regulation: LE 3, GB 34
  • Triggerpunkte: Ashi-Punkte, oft mit umgebender Nadelung

Kräutertherapie:

  • Rezeptur: Xiao Yao San zur Harmonisierung der Leber und Stärkung der Milz
  • Modifikationen: bei Schlafstörungen + Suan Zao Ren, Bai Zi Ren; bei Erschöpfung + Huang Qi, Dang Shen

Bewegungstherapie: Sanftes Tai-Chi, Qigong mit Fokus auf Entspannung

CRPS (kurz gefasst)

TCM-Muster: traumabedingte Blut-Stase, Qi-Stagnation mit Hitze.

Therapie: kräftige blutbewegende Akupunktur, Kräuter wie Tao Hong Si Wu Tang mit hitzekühlenden Zusätzen.

Arthrogryposis multiplex congenita und Muskeldystrophien (kurz gefasst)

Arthrogryposis multiplex congenita und Muskeldystrophien werden in der TCM als tiefgreifender Nieren-Jing-Mangel mit Milz-Qi-Schwäche verstanden. Die Therapie konzentriert sich auf lebenslange Nieren- und Milz-Stützung mit Akupunkturpunkten wie BL 23, BL 20, M 36 und Kräutern wie Jin Gui Shen Qi Wan mit Zusätzen für Muskeln und Sehnen.

TCM-Pathomechanismen und -Therapieprinzipien für kontrakturbildende Erkrankungen

Pathomechanismen nach Krankheitsgruppen
  • Neurologisch: Wind-Blockaden, innerer Wind
  • Rheumatisch: Wind-Kälte-Feuchtigkeit (+Hitze)
  • Traumatisch: Blut-Stase, Qi-Stagnation
  • Systemisch: Organ-Mangel (v. a. Niere, Leber, Milz)
Allgemeine Therapieprinzipien

Behandlung der Wurzel (Ben):

  • Nieren stärken: BL 23, N 3; Kräuter: Shu Di Huang, Tu Si Zi
  • Leber beruhigen / nähren: LE 3, GB 34; Kräuter: Bai Shao, Gou Qi Zi
  • Milz stärken: BL 20, M 36, Kräuter: Huang Qi, Dang Shen

Behandlung des Zweigs (Biao):

Blut bewegen: M110, BL 17; Kräuter: Dan Shen, Hong Hua Schleim transformieren: M 40, MI 9; Kräuter: Ban Xia, Dan Nan Xing Meridiane öffnen: Lokale + distale Punkte auf betroffenen Leitbahnen

Prävention
  • regelmäßige sanfte Bewegung (Tai-Chi, Qigong)
  • Lebensstil entsprechend Konstitution
  • Vermeidung pathogener Faktoren
  • Bewegungstherapie-Integration
Wichtige Kontraindikationen
  • Bei Antikoagulation: Vorsicht mit stark blutbewegender Akupunktur/Kräutern
  • Bei Osteoporose: sanfte Tuina-Techniken
  • Bei Sensibilitätsstörungen: Temperaturkontrolle bei Moxa

Ausblick und klinische Implikationen

Die vorgestellten Therapieprotokolle bieten praktische Anleitungen, müssen jedoch stets individualisiert werden, basierend auf konkreter TCM-Diagnose (Zunge, Puls, Musterdifferenzierung). Für eine optimale Patientenversorgung empfiehlt sich eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Fachärzten, TCM-Therapeuten und Physiotherapeuten, um die jeweiligen Stärken der unterschiedlichen medizinischen Systeme synergistisch zu nutzen. In dieser Zusammenarbeit kann die TCM aus meiner klinischen Erfahrung einen Beitrag zur Versorgung von Patienten mit Kontrakturen leisten.

Hierbei empfehle ich eine integrative Herangehensweise:

  • frühzeitige begleitende TCM-Intervention parallel zur evidenzbasierten Therapie
  • begleitende TCM-Intervention postoperativ im Rahmen der Rehabilitation und Narbenbehandlung und lebensbegleitend bei chronisch-progredienten Erkrankungen

HP Dr. Zheng Zhang ist Ärztin für Traditionelle Chinesische Medizin und praktizierende Heilpraktikerin in Essen (China Medic) seit 2001. Sie absolvierte ein 5-jähriges Studium in chinesischer Heilkunde an der Universität für chinesische Medizin und Arzneikunde in Shanghai und verfügt über mehrjährige Berufserfahrung aus ihrer Tätigkeit im staatlichen Krankenhaus von Shanghai und deutschen Arztpraxen.

Sie ist Lehrbeauftragte für Akupunktur an der Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und mehrerer Akupunkturgesellschaften sowie für den Bund Deutscher Heilpraktiker als Tutorin tätig. Des Weiteren hat sie mit ihren Kollegen Dr. Roland Strich und Dr. Thorsten Rarreck das Fachbuch „TCM in der Sportmedizin“ (Haug, 2010) veröffentlicht.