Der echte Safran zeigte sich in Studien bei Depression, Angststörungen, kognitiven Störungen, erektiler Dysfunktion, Diabetes und Makuladegeneration vielversprechend.
Bei Verdauungsproblemen greifen Betroffenen gerne zu pflanzlichen Arzneimitteln. Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wider. Dieser Beitrag beleuchtet die Frage, welche Rationale dahintersteckt und was man genau von den pflanzlichen Präparaten erwarten kann.
In zusammenführenden Studien senkte Schwarzkümmel Gewicht, erhöhten Nüchtern-Blutzucker und das glykierte Hämoglobin (HbA1c) und erhöhte die Ansprechbarkeit auf Insulin. Die Blutfette und der Blutdruck nahmen ab.
Seit dem Altertum wird der Schwarzkümmel, auch Gold der Pharaonen genannt, als Heilmittel geschätzt. Der Wirkstoff besitzt vorbeugende und heilende Wirkungen.
Zubereitungen aus Lindenblüten wirken fiebersenkend und schweißtreibend. Das Spektrum der Inhaltsstoffe weist auf eine antiphlogistische, fiebersenkende, analgetische und auch hustenreizlindernde Wirkung hin.
Cytisi scoparii herba – das Besenginsterkraut – wird traditionell bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden, Ödemen, Hypertonie und Herzrhythmusstörungen angewendet. Klinische Studien stehen allerdings noch aus.
Kaum jemand wird einen Baum an vorderster Stelle als Aromatherapeutikum nennen. Die Phytotherapie nutzt sie allerdings gar nicht so selten: Unter den Wirkstoffen spielen die ätherischen Öle häufig eine Rolle.
Augentrost hat sich bewährt zur lokalen Anwendung bei gereizten Augen. Nachgewiesen sind antioxidative, entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkungen.