Aufgrund ihrer antimikrobiell wirkenden Senföle wurden Meerrettich und Kapuzinerkresse als Antibiotika-Alternative in medizinische Leitlinien aufgenommen. Wie effektiv sind diese bei Harnwegsinfekten?
Hoodia gordonii hat eine lange Verwendungstradition bei den Ureinwohnern des südlichen Afrikas. Die Nutzung und Vermarktung dieser Pflanze war aufgrund von Fragen zu den „intellectual property rights“ und zum sog. „benefit sharing“ sehr umstritten.
Der Ligustrum vulgare L. gehört zu den vergessenen Arzneipflanzen, dessen Blätter, historisch belegt, v. a. zur Entzündungshemmung im Mund- und Halsbereich genutzt wurden. Lernen Sie den Liguster neu kennen.
Die Frucht- und Blattdrogen der Elsbeere, Sorbus torminalis (L.) Crantz (Rosaceae), werden seit Langem volksmedizinisch bei Dysenterie, Verdauungsproblemen, Durchfall und Cholera sowie als Herzmittel angewendet.
Die Amerikanische Traubenkirsche wird insbesondere als Heilmittel zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden sowie zur Linderung von Atemwegsbeschwerden oder als Beruhigungsmittel eingesetzt.
Heilpflanzen als Anxiolytika spielen in der Phytotherapie eine wichtige Rolle. Präparate aus Lavendel, Passionsblume oder Kava-Kava können bei leichten bis mittleren Angstzuständen helfen.
Der Einsatz von Phytotherapeutika hat in der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen an Bedeutung gewonnen. Stellen sie eine gute Alternative oder Ergänzung zu konventionellen Psychopharmaka dar?
Entzündungen der Haut, der Schleimhaut und der Hautübergänge können durch Pflegemaßnahmen und pflanzliche Zubereitungen gelindert oder geheilt werden. Empfehlungen für die Hausarztpraxis.
Das Edelweiß wurde in der Alpenregion bei Bauchschmerzen, Angina, Bronchitis, Diarrhoe und Dysenterie eingesetzt. In diesem Porträt wird der Kenntnisstand zur arzneilichen Anwendung von L. alpinum zusammengefasst.